#28 Was würde ich tun, wenn ich nochmal am Anfang meiner Emetophobie Heilung stehen würde?

Shownotes

Kennst du das?

Ein winziges Magenzwicken, ein flacher Atemzug oder ein plötzliches Herzrasen – und in Sekundenbruchteilen rattert das Katastrophenkino in deinem Kopf los. Als ich 20 Jahre alt war, bestand mein gesamter Alltag aus Sicherheitsroutinen, Vermeidung und der panischen Angst vor dem Kontrollverlust. Ich dachte, wenn ich nur fest genug kontrolliere, bin ich sicher. Ein riesiger Irrtum. In dieser ganz persönlichen Episode spreche ich aus der Perspektive meines heutigen Ichs direkt mit meinem früheren, verängstigten Ich. Wir brechen die Illusion des "Schnell-Weg-Machens" auf und schauen uns an, wie echte, nachhaltige Heilung von Angstzuständen und Emetophobie wirklich funktioniert.

Was du aus dieser Folge für deine eigene Heilungsreise mitnimmst: Warum dein Körper bei Angst kein Systemfehler ist, sondern im biologischen Schutzmodus feststeckt. Wie du den Wechsel vom blockierenden Kopf ("Gedankenkarussell") zurück in den spürenden Körper schaffst. Warum das reine Analysieren deiner Symptome die Angstschleife nur noch weiter füttert. Wie du durch winzige "Loslass-Experimente" im Alltag dein Nervensystem nachhaltig auf Sicherheit programmierst. Wie du deinem inneren Kind in Akutmomenten die Hand reichst, anstatt wütend auf dich selbst zu sein. Lass uns den Kampf beenden. Atme tief aus, lass die Schultern sinken und hör rein!

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Transkript anzeigen

00:00:04: Hi und herzlich willkommen bei ausgebrochen Angst frei.

00:00:08: Euer Emetophobie-Podcast, in dem es um die Angst vor dem Erbrechen und wie man daraus ausbrechen kann geht!

00:00:15: Ich bin Shanta Schöneberg, Mentorin, Unternehmerin, Mama und Emetophobiafrei.

00:00:23: Ich lege zwanzig Jahre an der panischen Angst vom Erbreche und kenne diese Krankheit inundauswendig.

00:00:30: Ich habe mich in Eigenverantwortung geheilt und teile nun meine Erfahrungen und mein Wissen rund um die Phobie mit euch.

00:00:37: Ich hoffe, dieser Podcast inspiriert euch und schenkt euch den Glauben daran ausbrechen zu können!

00:00:50: Oder guten Mittag oder guten Abend, je nachdem wann du die Folge jetzt gerade hörst.

00:00:55: Bei mir ist morgen die Vögel zwitschern, vielleicht hörst du sie?

00:00:58: Der Hund schläft hinter mir!

00:01:00: Ich hoffe das ja nicht schnarchig.

00:01:04: Und ich mag dich willkommen heißen zu einer Folge, die anders sein wird als die anderen folgen.

00:01:11: Du wirst merken dass ich heute ein bisschen freier bin... Unvorbereiteter vielleicht auch ein bisschen nahbarer, vielleicht auch für dich.

00:01:24: Weil es heute um einen Thema geht was ich dir nicht unbedingt als Emetophobie-Expertin und Coach mitgeben möchte sondern wirklich von Betroffener Person zu Betroffener Person.

00:01:37: denn Heute in dieser Folge hier geht es darum was ich machen würde wenn ich nochmal am Anfang stehen würde.

00:01:47: Ich glaube, das ist eine super, super tolle Folge wird.

00:01:54: Die ich dir so mitgeben möchte wie als wären wir zusammen uns treffen wenn wir in Kaffee trinken und Tee trinken ein Stück leckeres Kuchen essen.

00:02:08: Ein leckerer Stück Kuchenessen so rum ist richtig!

00:02:10: Und du wirst merken dass ich heute Ganz ganz locker einfach hier bin als Shanti, als Person und ich möchte dir einfach von meinen Erfahrungen möglichst viel mitgeben.

00:02:22: Und normalerweise bereite ich mich immer auf jede Folge thematisch und inhaltlich einfach sehr, sehr vor auch strukturell um so eine roten Faden zu schaffen.

00:02:29: Das habe ich heute ganz, ganz bewusst nicht gemacht!

00:02:32: Ich bin nicht vorbereitet dass alles was kommt kommt aus meinem Herzen zu dir und du darfst dir das mitnehmen was sich für dich gut und richtig anfühlt und ich hoffe dass du am Ende dieser Folge genügend Inspirationen in dir hast um zu wissen hey Das ist mein nächster Schritt.

00:02:50: Das möchte ich ausprobieren, daran möchte ich glauben und dafür möchte ich

00:02:53: losgehen.".

00:02:55: Und genau da fängt es eigentlich schon an!

00:02:59: Denn bei mir war das damals so.

00:03:01: als ich den Entschluss gefasst habe die E-Methephobie angehen zu wollen ging's mir sehr schlecht.

00:03:07: Ja?

00:03:08: Das ist ja ganz häufig so weil wir Menschen verändern uns in der Regel nicht aus der Fülle.

00:03:12: Keiner von uns kommt in glückliche Momente auf die Idee zu sagen Boah, eigentlich... Könnte ich mal mein Leben verändern, ja?

00:03:19: Sondern natürlich sind wir in leichten und glücklichen Momenten zufrieden.

00:03:22: Und in den schweren dunklen Momenten kommen die Erkenntnisse, das Wissen darüber, das Bewusstsein darüber, dass es so nicht weitergehen kann.

00:03:31: So war das bei mir auch.

00:03:34: Bei mir kam dieses ganz krasse Bewusstseins.

00:03:36: Also wirklich dieser Satz – so kann es nicht weiter gehen!

00:03:40: Als ich in Mexiko gewesen bin im Urlaub der ... so schön hätte sein können.

00:03:46: Aber für mich tatsächlich so belastend und so schrecklich gewesen ist, weil ich einfach nichts von all dem so richtig genießen konnte und jede Nacht mit Panikattacken am Strand lag um mich vom Meeresrauschen regulieren zu lassen.

00:04:01: Damals wusste ich noch nicht dass das eine richtige Regulationstechnik ist.

00:04:05: Damalts hatte ich keine Ahnung vom autonomen Nervensystem aber ich habe glaube ich ein bisschen auch da schon auf meine Intuition gehört was mir hilft.

00:04:16: Und ja, diese Hilfe brauchte ich in diesem Urlaub fast jede Nacht und dann saß ich da ganz alleine und es brauchte eine sehr große Panik-Attacke im Laufe dieses Urlaubs meine allererste öffentliche Panikattacke also eine Panik Attacke die ich nicht mehr selber mehr ausmachen konnte sondern die auch andere Menschen gesehen haben und mitbekommen haben in einem kleinen Reisebus über einer Huckelpiste wo es vorher die Informationen gab.

00:04:47: Wenn einem von euch schlecht wird, dann hippet die Hand weil dann kommt ihr nach vorne oder dann halten wir an oder oder oder, weil den Tag zuvor wäre es passiert dass jemand nicht Bescheid gegeben hätte.

00:04:57: und ich glaube jeder einzelne Person die hier zuhört, die wirklich betroffen ist und die nicht nur als Neugier hier zu hört weiß gerade weiß was in dem Moment in mir abgegangen ist.

00:05:11: das war ... fast das Schlimmste, was mir passiert passieren können.

00:05:14: In so einem kleinen Minibus, du wusstest in den nächsten dreißig Minuten bin ich da drin.

00:05:18: Ich bin hier gefangen auch gesellschaftlich gesehen.

00:05:21: So alle kriegen alles mit wie es mir geht.

00:05:24: und ja ab diesem Zeitpunkt war ich natürlich ein tausend Prozent darauf fokussiert zu scanen, wie geht's meinem Körper?

00:05:30: Und wie gehts dem Körper der anderen?

00:05:33: Es gab eine andere Frau die sehr blass gewesen ist.

00:05:36: Mich kann mich sehr gut daran erinnern.

00:05:39: Ich brauchte diesen Moment, ich hab sehr gelitten an diesem Tag.

00:05:43: Ich habe gewohnt und gezittert.

00:05:45: Ich bin überhaupt nicht mehr rausgekommen Und ich hatte dann den Entschluss zu sagen Das geht so nicht weiter!

00:05:52: Und das ist der erste und wichtigste Schritt.

00:05:56: Also wenn du dich fragst Was brauche ich?

00:06:01: Womit muss ich anfangen?

00:06:02: quasi Dann ist es als allererstes die Haltung einzunehmen.

00:06:06: Ich möchte das für mein Leben nicht mehr.

00:06:09: Ich möchte das für mein Leben nicht mehr.

00:06:13: Und vielleicht bist du jemand, der sehr intensiv in der Phobie drin hängt, der schon ungern rausgeht oder sehr wenig Dinge essen kann oder oder oder?

00:06:23: Vielleicht bist aber auch eine von denen die sehr viel noch macht und sich... nicht viel wegnehmen lässt offensichtlich, aber die Dinge nicht genießen kann.

00:06:35: Und ich sage immer das eine ist nicht auch wenn man denkt dass andere hat noch mehr Freiheit quasi wenn man viele Dinge noch machen kann.

00:06:41: Aber wenn du alles tust und überhaupt nicht das genießen kannst um präsent sein kannst dann bist du nicht frei.

00:06:50: Dann nimmst du deine Ketten einfach überall mithin.

00:06:53: Du kannst zwar noch an diese orte gehen aber du kannst sie halt gar nicht geniessen.

00:06:59: Das kostet unheimlich viel Kraft.

00:07:02: Das heißt, egal in welchem Punkt du steckst, egal wie schwer deine Phobie gerade ist der allererste Schritt ist die Haltung einzunehmen.

00:07:10: ich möchte das für mein Leben nicht mehr Und da steht man hundrig drauf und sucht sich einen neuen Platz.

00:07:16: also wenn ihr mal zwischendurch so ein bisschen tabseln hört dann ist das Teddy Genau diese Haltung zu sagen es reicht.

00:07:28: Ich habe noch keine Ahnung wie ich das machen soll, aber es reicht.

00:07:34: Und dann kommt so ein Gefühl in einem Hoch, dass man das Bedürfnis hat, das natürlich so schnell wie möglich anzugehen.

00:07:41: Also entweder kommt zu dem Gefühl von, weil ich habe keine Ahnung was ich machen soll.

00:07:43: oder es kommt zur Motivation, so eine Kraft wird in dir freigesetzt die sagt okay, was ist mein nächster Schritt?

00:07:48: Was mache ich jetzt?

00:07:50: Wie werde ich das?

00:07:51: einfach nur so schnell, wie möglich los?

00:07:55: und da muss ich dir sagen... Das ist vielleicht der allererste Dämpfer Funktioniert nicht.

00:08:00: Du darfst diese Motivation nutzen, du darfst sie mitnehmen und größer werden lassen.

00:08:05: Also versuche aus deinem Leid, aus deiner Situation, aus seiner Verzweiflung heraus eine Kraft zu freizusetzen.

00:08:13: Die ist dir ermöglicht einfach die nächsten Schritte zu gehen und offen zu sein und zu sagen okay ich motiviere mich dadurch!

00:08:21: Und gleichzeitig ist es aber so, dass es diesen magischen Trick nicht gibt.

00:08:25: Diesen Knopf oder diese eine Sache.

00:08:27: Vielleicht hast du schon überlegt soll ich eine Hypnose machen in der Hoffnung das du nach dieser Hypnase wenn du in einem Dämmerzustand gewesen bist danach alles weg ist?

00:08:39: und ich verstehe das so.

00:08:41: Es ist ja auch das Bedürfnis wenn wir zum Therapeuten gehen dann haben wir Dann haben wir so dieses Bedürfnis, okay da ist jetzt eine Person die guidet mich dadurch also die leitet mich Dadurch und Die macht das weg.

00:08:55: Die sagt mir Dinge oder die tut Dinge mit mir um das wegzumachen.

00:08:59: Und das funktioniert nicht.

00:09:03: Das funktioniert nicht.

00:09:05: Also wenn ich noch einmal am Anfang stehen würde dann Hoffte Ich dass es mir bewusst wird dass ich als alleraller Als allererstes brauchte.

00:09:17: sie absichtlich gerade gesagt, aber danach braucht es die Aufgabe des Kampfes.

00:09:22: Heilung bedeutet nicht dass keine Angst mehr auftaucht.

00:09:25: Heilungen bedeutet nicht, dass du nicht mehr Situationen begegnen wirst wenn du auf deinem Heilungsweg bist, die schwierig sind oder auch nicht funktionieren oder wo du das Gefühl hast zu scheitern.

00:09:34: Du wirst oft das Gefühl haben zu scheiten Rückschritte zu machen weil Wenn man einmal diesen Entschluss gefasst hat so geht's nicht weiter.

00:09:41: dann erwartet man ja auch von sich Schnell Ergebnisse bringen soll und dass man nicht nochmal zurückfallen darf.

00:09:49: Aber es geht vielmehr darum, zu lernen auf diesem Heilungsweg nichts mehr zu kämpfen Nicht mehr die Kontrolle über diese Phobien nehmen zu wollen sondern zu lernen erst mal fein damit zu sein Loszulassen Milde mit sich zu sein wenn Angst aufkommt war in dem Moment wo du gegen die angst Kämst du, sagst ich will das nicht mehr?

00:10:15: Das musst du schnell weg.

00:10:16: Du bist im Kampf gegen dich selber und wenn du meine letzten Podcast-Folgen gehört hast dann weißt du dass eine Kampfenergie dein Nervensystem dysreguliert.

00:10:28: D.h.,

00:10:28: du wirst nicht in die Entspannung finden!

00:10:30: Du wirst nie in die Sicherheit finden weil du bist ja im Widerstand.

00:10:34: d.h.

00:10:35: als erstes braucht es diese Annahme zu sagen ok Es ist jetzt gerade so wie's ist Und es darf in gewisser Weise auch so sein, weil die Phobie ist kein Zeichen dafür dass ich zu schwach bin.

00:10:52: Zu sensibel mich anstelle.

00:10:54: Zu dumm bin!

00:10:55: Es einfach nur nicht hin kriege Versage All das sind keine Anzeichen dafür Dass du diese Phobien hast.

00:11:04: Das sind Das sind natürlich Dinge, die sich daraus ergeben, Gedanken und Gefühle.

00:11:09: Aber du hast diese Phobie weil sie ein Schutzmechanismus ist.

00:11:13: Sie wollte dich schützen vor irgendwas, vor irgendwem, vor Situationen in denen du das Gefühl hattest die Kontrolle zu verlieren und dass das nichts Gutes für dein Leben bringt!

00:11:24: Sie wollte Dich vor Gefühlen schützen wo Du das Gefühl hat es nicht mit umgehen zu können Sei es eine Trennung der Eltern, Liebeskummer.

00:11:35: Sei es Mobbing oder auch wenn du jetzt denkst ja ich wurde ja nicht gemobbt aber allein die Gemeinheiten die in der Schule zwischen Kindern stattfinden Auch wenn wir nicht das Label Mobbing drauf geben Das macht was mit einem ausgelacht zu werden Bewertet zu werden dass der Körper bewertet wird dass die Leistung bewertet wird, das man nicht gut genug ist.

00:11:58: Dass man eine schlechte Note geschrieben hat.

00:12:00: Das können immer wieder auch so Mikrosituationen sein, die dazu führen, dass man generell diese Haltung einnimmt.

00:12:07: Kontrolle verlieren ist nicht gut und es kann sein, dass du sehr leistungsgetrieben aufgewachsen wurdest mit sehr vielen Erwartungen an dich von dir selber oder halt auch einfach von jemandem anderen oder gesellschaftliche Erwartung nicht halten konntest.

00:12:24: Oder halt natürlich in Situationen gewesen bist, in denen du gefangen gewesen bist.

00:12:30: Keine Ahnung, ihr wart im Auto und jemand hat sich übergeben und vielleicht sogar mehrfach und du konntest nicht aussteigen.

00:12:37: oder du warst auf einer Party war es noch jung und die haben sich alle betrunken.

00:12:41: Du hast dich unsicher und unwohl gefühlt, bist vielleicht jemand der auch sehr viel wahrnimmt und sehr intensiv fühlt.

00:12:47: Und du konntest aber nicht gehen weil deine Eltern wussten vielleicht nicht dass du auf der Party warst oder du wusstest nicht wie du nach Hause kommst?

00:12:52: Oder du hast dich nicht getraut deinen Freunden zu sagen ich möchte nach hause.

00:12:57: also Die Phobie ist immer eine logische Konsequenz.

00:13:03: Dein Körper möchte ich schützen.

00:13:05: dein autonomes Nervensystem hat abgespeichert, dass sich dieses Gefühl von Kontrollverlust das ist eine Gefahr ist.

00:13:14: Und dein Körper versucht dich zu schützen.

00:13:15: also jedes mal wenn dir diese Gefahr droht, dysreguliert sich deinen Körper und geht in den Kampf oder Fluchtenmodus.

00:13:22: Das macht er weil der möchte dann überleben sichern und Er befürchtet dass wenn du diese krassen Gefühle in dir drin hast dass du das nicht überlebst und deswegen Schützte dich lieber einmal mehr als einmal zu wenig was das Absode daran ist es so dadurch einfach vermutlich noch intensivere Gefühle in dir drin hast.

00:13:41: Also dieser Mechanismus ist zwar lieb gemeint, aber er führt natürlich zu sehr viel Leid und vermutlich zu noch viel mehr Leid als würden wir einfach unsere Schwächen und Gefühlen die wir uns drin haben anfangen zu akzeptieren und durchzufüllen.

00:13:59: Das Problem an der Geschichte ist aber dass wir keine Kompetenz darin haben.

00:14:03: also uns wurde nie beigebracht.

00:14:04: wie gehen wir denn mit all diesen gefühlen um?

00:14:06: Das passiert erst jetzt.

00:14:08: Erst in der jetzigen Generation wird Kindern das langsam beigebracht.

00:14:15: Wie gehe ich denn mit starker Trauer um, bei uns war der Mechanismus immer einfach sie zu ignorieren oder sie wegzureden?

00:14:23: Ist schon nicht so schlimm.

00:14:24: Schaffst du schon?

00:14:25: Ach guck doch mal, willst du vielleicht ein Eis

00:14:27: haben?".

00:14:28: Ja also auch bei kleinen Kindern die Gefühle, sobald sie irgendwie unangenehm waren für einen selber, für das Kind, für die Gesellschaft drum herum weil es zu laut war wurden sie weggedrückt.

00:14:40: Das ist die einzige Strategie die wir eigentlich gelernt haben entweder darunter zu leiden oder sie wegzudrücken.

00:14:47: Aber mittlerweile wissen wir dass es auch viele andere Strategien gibt mit gefühlen umzugehen.

00:14:53: Und das wäre etwas, wenn ich jetzt nochmal am Anfang wäre was ich erlernen wollen würde.

00:15:00: Weil ich weiß wie kraftvoll das ist!

00:15:03: Ich würde anfangen zu lernen meine Gefühle zu fühlen durch den Körper durchfließen zu lassen damit zu sitzen damit zu tanzen mich damit auszuschütteln auch damit zu gehen.

00:15:14: ja also vielleicht hast du schon mal diesen spruch gehört wenn du sagst Ja ich habe kein Bock dann mach es halt ohne Bock.

00:15:20: Und genau so geht es halt auch mit der Angst, ja?

00:15:22: Also zu sagen ich nehme die Angst wahr.

00:15:25: Ich bin nicht die Angst sondern sie passiert mir gerade!

00:15:28: Ich fühle Sie gerade.

00:15:30: Ich nehme sie wahr wo nehm' ich sie denn war?

00:15:33: Ich nehme Sie wahr weil mein Herz rast Weil meine Gedanken laut sind weil ich zitter vielleicht weil mir kalt ist weil ich ein Kloß im Hals verspüre weil ich meine Zunge irgendwie komisch im Mund liegt und ich komische schlucken schlücken muss.

00:15:51: Also versuch mal, die Angst in deinem Körper dieses Gefühl mal greifbar zu machen.

00:15:58: Mal wirklich mal hinzuspüren und zu sagen also stell dir vor es ist so einer meiner Lieblingssätze Stell dir vor du setzt dich neben deiner Angst ja?

00:16:06: Also deine Angst ist laut in dir drin.

00:16:08: und stellen wir mal vor Die Angst wäre ein Wesen eine Person oder ein kleines Kind oder manche stellen sich das auch als ein kleine süßes Monsterchen vor.

00:16:19: Und es möchte dir unbedingt was sagen, das hat echt Angst.

00:16:23: So... Das kämpft gerade ums Überleben!

00:16:25: Ja?

00:16:27: Wir können natürlich das wegmachen und weggedrücken wollen aber ich meine das hast du jetzt wahrscheinlich viele Jahre versucht.

00:16:31: diese Strategie funktioniert nicht.

00:16:33: Es braucht eine neue Strategie, es braucht dich die jetzt sagt okay Ich habe versucht es wegzudrücken, ich hab versucht mich abzulenken, ich habe mir versucht einzuredenen dass es nicht so schlimme ist oder dass ich's schon schaffen werde oder oder oder.

00:16:44: wir können festhalten es hat nicht funktioniert.

00:16:48: Sonst wärst du nicht hier, sonst würdest du diesen Podcast nicht hören.

00:16:52: Also braucht es jetzt eine neue Strategie und ich mag dich einladen dir vorzustellen wenn du das nächste mal Angst hast dich zu dir zu setzen innerlich.

00:17:01: Ich persönlich stelle mir das immer vor wie auf so einer Mauer.

00:17:06: Mir kommt einmal direkt das Lied auf der Mauer, auf der Lauer So mein kleines deprimiertes ängstliches Ich da sitzen zu sehen wie so ein kleines Häufchen Elend Und mich dazu zu setzen und zu fragen, was fühlst du gerade?

00:17:24: Dann kommt vielleicht ein Druck im Solarplexus.

00:17:29: Also dieser Punkt wo wir unseren Magen-Eingang verspüren.

00:17:35: Ich verspüre einen Druck und der macht mir Angst weil das könnte ja ein Zeichen sein dass ich mich übergeben müsste.

00:17:41: Und zu sagen okay so viel ist ein Druck!

00:17:43: Ist es ein kleiner Punkt?

00:17:46: Ist er größer wie ein Euro Stück?

00:17:50: Wie ein Handgruß, ist der Druck.

00:17:54: Kommt er von innen nach außen oder von außen nach innen?

00:17:58: Hat ja vielleicht eine Farbe.

00:18:02: Bewegt sich das?

00:18:03: Ist es starb?

00:18:03: Ist das kribbelig?

00:18:06: Das ist ne Fläche.

00:18:08: wirklich mal zu sagen wie fühlt sich die Angst eigentlich an?

00:18:11: und du hörst der Angst zu in deinem Körper.

00:18:14: sie redet mit dir.

00:18:15: Du musst nur anfangen die Sprache zu lernen.

00:18:19: Ich weiß, dass es nicht nur ist.

00:18:22: Weil wir wollen ja weg davon!

00:18:23: Wir haben ja einen Fluchtimpuls in uns drin.

00:18:25: Aber du darfst dir selber diese Zeit geben und diesen Raum schenken da zu sein, zu bleiben dich nicht mehr selber am Stich zu lassen.

00:18:39: Und das was dann kommt dieser Akzeptanz dieses ich gehe nicht wird dazu führen Dass Du stiller wirst, dass Du ruhiger in Dir wirst Das Du Dich erdest.

00:18:51: Ich mag dich auch einladen, wenn du dich dazu setzt.

00:18:54: Dass du dich wirklich auch vielleicht hinsetzt auf dem Boden so... Also auch zu verkörpern?

00:19:00: Ich bleibe!

00:19:02: Wenn du schnell atmest, bleibst du nicht.

00:19:06: Versuch wirklich im Hier und Jetzt deinen Körper so zu positionieren indem du dich breitbar nicht hinstellst oder dich hinsetzt gerne auf den Boden oder deine Schuhe ausziehst.

00:19:18: Wie würdest Du einem Freund einer Freundin signalisieren auch körperlich, hey ich bin hier.

00:19:25: Ich höre dir zu das ist jetzt deine Zeit und vielleicht denkst du dann zwischendurch aber ich habe diese zeit ja gar nicht mich dahin zu setzen.

00:19:32: naja aber willst du also nimm dir lieber diese fünf minuten weil länger braucht es häufig gar nicht um sich erstmal notwendig zu regulieren.

00:19:42: willst du die diese fünf Minuten nicht nehmen oder willst du lieber die nächsten stunden in dieser entspannung dich damit beschäftigen?

00:19:48: und egal was du dann machst Währenddessen wirst du nicht produktiv sein, weil du bist ja von Angst getrieben.

00:19:55: Du wirst dich nicht konzentrieren können, du wirst es nicht genießen können.

00:19:58: Also sind das nicht wertvoll angelegte fünf bis zehn Minuten?

00:20:02: Ich finde schon.

00:20:04: und das was dann nämlich passiert ist Nervensystem Regulation.

00:20:09: statt gegen deine Gedanken zu kämpfen wählst du zu atmen dich zu erden dein ventralen Vagusnerv zu aktivieren Und die Atmung ist ein ganz, ganz entscheidender Punkt.

00:20:23: Weil wenn du kannst deinem autonome Nervensystem nicht sagen hey entspann dich!

00:20:28: Du bist sicher?

00:20:29: Also kannst du schon funktioniert häufig aber semi gut.

00:20:36: Aber du kannst mit deinem autonom nerven System sprechen indem du atmest.

00:20:40: das versteht es ja weil wenn du wirklich im Kampf oder auf der Flucht bist dann würdest du schnell atmen.

00:20:44: Wenn du aber langsam atmest bekommt dein system so ein bisschen diesen Hinweis guck mal Der Herr oder die nimmt sich gerade richtig Zeit, atmet.

00:20:54: Bleibt still!

00:20:55: Dann kann es ja grade gar nicht so schlimm sein.

00:20:58: Also atme mal länger aus als du einatmest.

00:21:02: Es ist eines der einfachsten und kraftvollsten Tools, die wir haben.

00:21:08: Und das hast Du immer dabei.

00:21:10: Immer, immer, immer.

00:21:13: Wenn ich noch einmal am Anfang stehen würde dann würde ich auf jeden Fall verstehen... lernen wollen, wie funktioniert mein autonomes Nervensystem?

00:21:25: Wie funktioniert dieser Gefahren-Modus.

00:21:27: Eigentlich ist es doch crazy!

00:21:29: Man leidet zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre an diese Angst gelitten und ich habe mich bis zu dem Zeitpunkt Therapie nie gefragt, wie entsteht das in meinem Körper?

00:21:43: Was wird da losgetreten?

00:21:45: Was entsteht im Gehirn?

00:21:49: Was braucht mein Körper eigentlich, um diese Hormone wie Serotonin zu bilden?

00:21:54: Die mich glücklich fühlen lassen und sicher fühlen.

00:21:59: Also das sind ja mal ganz abgesehen von all deinen Themen in deiner Vergangenheit, in der Geschichte von all den Gefühlen die du hast.

00:22:06: Es gibt hier auch eine Komponente, die einfach im Körper stattfindet und wir überlegen können also erstmal diesen Mechanismus zu verstehen.

00:22:16: Und an der Stelle wenn du es noch nicht hast mag ich dich wirklich wirklich wirklich einladen, dir mein Emetophobie eBook zu holen.

00:22:24: Da siehst du ganz genau was passiert denn in meinem Körper?

00:22:29: Warum ist es so?

00:22:32: Warum bin ich so dysreguliert und wie reguliere ich mich?

00:22:35: Es gibt ganz viele Regulationstechniken.

00:22:37: ja die einfachsten und klassischen sind Ähm Atmung Ausschütteln Ausklopfen Summen Singen Meditieren Sport, also Bewegung, kaltes Duschen.

00:22:55: Alles was irgendwie die Energie im Körper freisetzt und hilft diesem Bereich wirklich auch am Solarplexus, also Lungenbereich, Zwerchfellbereich zu weiten und diese Anspannung zu lösen.

00:23:08: weil genau da sitzt sie.

00:23:11: Und das machen wir nicht indem wir wie so ein getroffener Tiger, wie so ein nervöser Tiger hin und her laufen.

00:23:19: Und darauf gucken was müssen wir jetzt vermeiden?

00:23:22: Worauf müssen wir verzichten?

00:23:23: Was sind die nächsten Schritte?

00:23:25: Sondern es geht erst mal darum zu gucken okay Wie schaffe ich das dass es mir gerade wieder gutgeht oder zumindest besser?

00:23:32: Vielleicht kommt jetzt aber eine Stimme in die drin die sagt naja welche will mich ja gar nicht dazu setzen weil wenn ich jetzt still werde dann höre ich jedes Zwicken Jedes Herz rasten, meine Atmung die vielleicht zu flach oder zu schnell ist ja noch viel intensiver.

00:23:51: Weil du noch nicht die Kompetenz erlernt hast deine Körperwahrnehmungen zu fühlen ohne sie zu dramatisieren.

00:23:59: und das ist etwas was ich auch mit jedem in meinen Begleitungen lerne.

00:24:08: Und dafür gibt es eine ganz, ganz schöne Übung die ich jedem von euch ans Herz legen mag mal auszuprobieren.

00:24:13: Egal ob du jetzt klassische Musik magst oder nicht aber mir persönlich hilft Musik unheimlich um bei allem eigentlich.

00:24:23: Also wenn ich traurig und möchte das ausdrücken höre ich trauerige Musik.

00:24:26: Wenn ich wütend und möchte dass ausdrücke hör' ich Musik die mir hilft meine Wut zu kanalisieren bin ich fröhlich und möchte das verstärken, höre ich fröliche und leichte Musik.

00:24:37: Es gibt Musik die mein Herz berührt es gibt Musik, die mich zum Nachdenken anregt Und es gibt die vier Jahreszeiten von Vivaldi Das ist ein klassisches Komponiertes Stück oder mehrere Stücke Die ganz unterschiedlichen unterschiedliche Qualitäten mit sich bringen.

00:24:54: Also es gibt den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter Und dazu gibt es einzelne Zwischenstücke.

00:25:01: und ich möchte dich mal einladen, dass du dir bei Spotify oder welchen Anbieter auch immer hast.

00:25:07: Dass du mal da reingehst und die auf Zufallswiedergabe stellst.

00:25:11: ja also das die Jahreszeiten untereinander wechseln.

00:25:14: Du setzt dich hin, du schließt die Tür ab, du bist wirklich voll da.

00:25:17: am besten noch mit Kopfhörern drin ist das Erlebnis einfach noch krasser.

00:25:24: Bevor du anfängst... Gönn dir eine Runde ausschütteln, einen Spaziergang und ein Rundesport.

00:25:30: Also am besten nach einer positiven Freimachung und Lockermachung quasi, nach einer positive Aktivierung.

00:25:36: Und dann setzt du dich hin und dann hörst du mal dieses Lied oder diese Lieder, diese Stücke und diesen voller Emotionen ja?

00:25:46: Und versuch mal wirklich diese Gefühle die da kommen durch dieses Lid zu fühlen.

00:25:53: Das fällt den meisten viel, viel leichter als wenn sie in ihre Emetophobie-Gefühle reinfüllen.

00:25:58: Weil die sind ja so beängstigend und sehr krass triggernd.

00:26:02: Also ich sage mal wieder, wie der sich immer eine Spinnenphopie hat Der fühlt halt auch diesen Druck im Magen, der fühlt das Herzrasen und das Unwohlsein.

00:26:09: aber das bedeutet für denen keinen krassen zusätzlichen Trigger weil er halt nicht schon denkt, okay, guck mal.

00:26:18: Jetzt geht es ja schon los und mir wird das jetzt gleich passieren weil es fühlt sich super krass real sein.

00:26:23: wir kennen das alle.

00:26:24: wenn dein Körper diese körperempfindungen hat dann gehst du wirklich davon aus dass passiert gleich und das ist ein bisschen das super.

00:26:33: extra gemeine an der phobie finde ich was sie auch so komplex macht.

00:26:38: deswegen hilft das das mal in einem anderen kontext zu lernen und sich solche praktiken irgendwie maus zu probieren Wie mit dieser Playlist.

00:26:48: Um zu lernen, Gefühle im Körper zu fühlen und zuzulassen Und manche davon zu genießen und die wirklich mal aufzunehmen um das dann später auch.

00:27:02: Jetzt hab ich den Waren verloren.

00:27:07: Also es hilft dir deine gefühle fließen zu lassen dazu zu stehen, dich dazuzusetzen.

00:27:15: Dich den hinzugeben ohne zusätzlich krass getrickert zu werden.

00:27:20: sehr sehr schöne übungen um das zu lernen gefühle im körper wahrzunehmen ohne sie weiter zu dramatisieren sondern so anzunehmend wie sie sind.

00:27:30: und die kompetenz die du damit dann hoffentlich irgendwann erreicht ist wirklich reine körper empfindung von diesem Kopfkino, von dieser Geschichte, von der Wahrheit die du dir erzählst und an die du glaubst das danach was ganz ganz Schlimmes passiert zu trennen.

00:27:48: Also es soll Körperempfindung vom Kopfkno von weiteren Gedanken von Horrorszenario trennen.

00:27:57: also fassen wir mal zusammen was wir bis jetzt haben einfach damit ich den Faden nicht verliere.

00:28:03: Wir haben die Haltung ist muss sich etwas ändern.

00:28:07: Ich möchte das für mein Leben nicht mehr.

00:28:10: Dann den Kampf loslassen, nicht mehr gegen sich zu kämpfen, Milde mit sich zu sein, Streitschritte zurückzugehen erstmal in die Ruhe zu gehen Autonomes Nervensystem wirklich zu checken.

00:28:25: Wie funktioniert dieser Mechanismus?

00:28:28: Was braucht mein Körper um diese Dinge, um sich sicher zu fühlen.

00:28:32: Um zu funktionieren!

00:28:34: Wie muss ich mich ernähren?

00:28:35: Wie muss Ich schlafen dafür?

00:28:37: Muss ich vielleicht meine Hormone abchecken lassen?

00:28:39: Muss Ich vielleicht Unverträglichkeit nachchecken?

00:28:42: Das wäre auf jeden Fall auch ein Punkt wenn ich nochmal anfangen würde.

00:28:46: Ich Würde zum Heilpraktiker zu einer Heilpaktikerin gehen.

00:28:52: Ich persönlich jetzt Ich würde gucken, wie es mein Mikrobiome aufgestellt.

00:28:56: Wie geht's meinem Darm?

00:28:58: Und welche Trigger habe ich im Alltag?

00:29:01: Weil auch ich glaube, dass ich als Kind schon eine Unverträglichkeit hatte die nie entdeckt wurde und ich sehe das an meiner kleinen Tochter, wie zermürbend das ist wenn man so eine Unverträglichigkeit hat und permanent unter Bauchschmerz- und Übelkeit leidet.

00:29:15: Auch meine Tochter hatte durch ihre Histerminentoleranz Phasen in denen sie in der Schule gesessen haben gesagt hat Mama Ich habe Angst mich übergeben zu müssen.

00:29:26: So mitten im Raum vor allen anderen, so und bei ihr war das auch ein psychisches Thema weil sie sich nicht zugehörig gefühlt hat und unwohlgefühlter in der Schule eigentlich auch nicht da sein wollte.

00:29:37: und gleichzeitig hatte das aber auch was mit ihrer Unverträglichkeit zu tun die es ihnen nicht leicht gemacht hat.

00:29:41: also ich würde es mir leichter machen wenn ich nochmal diesen Weg anfangen würde und würde erstmal alle möglichen Trigger jeden Druck und jede Spannung quasi von Haus aus schon mal mir nehmen, mich erleichtern indem ich da einfach mehr für mich dar bin.

00:30:01: Das wäre auf jeden Fall auch ein Punkt.

00:30:05: Und zum Thema Nervensystem mag ich dir sagen wenn ich jetzt nochmal anfangen würde... Ich würde ... und das habe ich gemacht.

00:30:12: es ist ein Punkt den den ich sehr, sehr intensiv gemacht habe auf dieser Suche nach dem was kann mir helfen.

00:30:20: Ich habe tausende Bücher gelesen über Nervensystem oder über Ängste auch über verschiedene Ängster ja?

00:30:26: Ich hab so viele Gespräche mit Menschen geführt die andere Ängsten haben um zu überlegen ok mal genau hinzuhören!

00:30:34: Was haben sie gemacht?

00:30:36: Welche Wahrheit haben die integriert dass Sie das jetzt so hinbekommen?

00:30:41: Millionen von Podcast gehört machst du ja auch gerade, also du bist ja schon auf deinem Weg.

00:30:45: Sonst würdest du das hier grade nicht hören.

00:30:49: Es gibt ganz viele tolle YouTube-Videos.

00:30:51: es gibt Filme zu alternativen Heilmethoden Auch über verschiedenste Krankheiten.

00:30:56: ich habe zum Beispiel auch auf meinem Heilungsweg mir unfassbar viel Krebs reingezogen, weil ich super viel Angst hatte irgendwann mal.

00:31:05: Ich hatte so ein Gefühl von mir, ich kriege auf jeden Fall irgendwann Krebs und ich bin der festen Überzeugung dass diese Recherche und dieses was für alternative Heilmethoden es gibt und mich auch mit Büchern und mit Reportagen beschäftigt haben wo Menschen Wunderheilungen hatten die in deren Augen gar keine Wunder gewesen sind sondern Die Dinge getan haben damit das dazu kommt.

00:31:28: Das hat mir ein super kraftvolles Gefühl von Selbstermächtigung geben und es hat mir auch dieses Gefühl genommen, ich muss alles einfach in meinem Leben so hinnehmen.

00:31:37: Und ich muss darunter leiden wenn's kommt.

00:31:41: Jetzt hab' ich vielleicht meinen Magen gehört.

00:31:42: Ich hätte noch nicht gefühlt.

00:31:46: Genau also du merkst die Folgen sind... Die Folge heute ist anders als sonst!

00:31:51: Weil wir hoffentlich hast du dir gemütlich gemacht oder bis unterwegs nimmst ihr gerade die Zeit hier einfach so rum mit mir zu sitzen, wie als wenn wir einfach quatschen würden.

00:32:04: Und ich hoffe dass du diese Lockerheit heute ein bisschen auch genießt ist.

00:32:07: Das ist ein kleines Experiment von mir.

00:32:11: Genau also Informationen randschaffen, Versuche so viel wie möglich aufzusaugen wissen aufzusagen, neue Dinge zu entdecken, neue Erfahrungen zu machen.

00:32:24: Deine neuronalen Netzwerke in deinem Gehen zu erweitern, deinen Horizont zu erweitern!

00:32:30: Weil wenn du auf dem Punkt stehen bleibst und sagen es ist so wie's ist und es wird immer so bleiben und ja vielleicht dieser Satz der mich mittlerweile so wütend macht also die Phobie würde nicht gehen.

00:32:40: man muss einen Weg finden damit klarzukommen und ich denke mir so nein Mann nicht dein ganzes Leben darunter leiden.

00:32:52: Du musst nicht!

00:32:53: Ich weiß, ich verstehe warum dieser Satz entsteht und ich möchte da kein Bashing betreiben gegen irgendwelche Therapeuten die einfach... Es ist noch super unerforscht im Vergleich zu anderen Krankheiten und es gibt jetzt nicht Millionen von Beweise da draußen wo du sagst hey fünf von zehn Frauen sind schon geheilt ja?

00:33:14: Ich weiß dass das nicht so ist aber es ist Bullshit.

00:33:17: man muss das nicht aushalten.

00:33:20: Das ist, was für eine traurige Nachricht ist es auch zu sagen ja du wirst es immer haben.

00:33:25: Du wirst immer irgendwie darunter leiden.

00:33:26: also versuch einfach dir mehr Kompetenzen darin anzuschaffen und einfach zu leiden.

00:33:33: Ich denke mir einfach so nein!

00:33:35: Versuch dein Leben so umzugestalten die so viel Selbstermächtigung zu holen und endlich in deine Größe zu wachsen sodass du nicht mehr darunterleiten musst weil das musst du nicht.

00:33:48: losgehen und du bist ja auch schon losgegangen.

00:33:51: Und das wird dich unterscheiden, weil du dir diese Dinge hier anhörst wirst Du ein Mensch sein der viel größere Chancen hat es zu schauen.

00:34:03: Viel viel größer!

00:34:05: Du kannst jetzt schon stolzhaftig sein, du kannst jetzt die auf die Schulter klopfen Weil du ja schon eine Bereitschaft an den Tag gelegt hast.

00:34:17: Was würde ich noch machen?

00:34:19: Ich würde auf jeden Fall wieder meditieren.

00:34:22: Auf meinem Heilungsweg habe ich täglich meditiert.

00:34:26: Für mich war ja Spiritualität zu dem Zeitpunkt, ich habe das sehr intensiv gelebt und bin sehr spirituell geworden.

00:34:35: Mittlerweile habe ich einen lockereren Umgang damit gefunden.

00:34:37: Ich bin aber immer noch sehr spirituell, aber auf eine für mich etwas leichtere Art.

00:34:41: Aber ich brauchte diesen Fokus darauf!

00:34:43: Es hat mir sehr viel Halt gegeben, es hat mehr Sicherheit gegeben und es hat mir viel Gelauber an mich selbst gegeben.

00:34:49: Und ich würde auf jeden Fall wieder meditieren... ...und ich weiß mittlerweile – das wusste ich damals nicht– dass es unterschiedliche Arten der Meditation gibt.

00:34:56: also wenn das spirituelle für dich nichts ist weil du dir keine Meditation anhören kannst wo?

00:35:02: Keine Ahnung Du dich mit Mutter Erde verbindest und du glaubst, dass dir Vögel wachsen.

00:35:06: Und es gibt ja auch Meditationen die wie Mental Training also vielmehr in diese Schiene gehen.

00:35:14: Worüber geht's um in der Meditation?

00:35:15: Es geht darum zu lernen deinen Geist, zu lenken deine Gedanken zu lenke und auch ein Fokus zu geben, dass du einen Bewusstsein darüber hast.

00:35:26: Was kommt da gerade, was ist präsent und wie lasse ich das los?

00:35:30: Und wie richtig mein Fokus auf etwas anderes.

00:35:33: Beispiel... Ich war mit meinen Kindern auch während der Heilungsphase als ich sehr viel meditiert habe.

00:35:39: Also täglich, das mache ich aktuell nicht mehr.

00:35:42: Ich meditiere immer noch aber nicht mehr täglich.

00:35:46: Ich brauchte das aber also für mich war das tägliche wichtig.

00:35:49: Ja!

00:35:58: Jetzt hab ich Quatsche erzählt.

00:36:00: Da war ich aus der Phobie schon lange raus, weil meine Kinder waren viel älter und fällt mir gerade auf.

00:36:06: Ähm ... Aber ich habe immer noch täglich meditiert.

00:36:09: Ich war in diesem Hochseilgarten gemerkt, bin da durchgelaufen.

00:36:12: Es war kein Problem erst mal.

00:36:14: Dann kam bei einer Stelle, die mir richtig Angst bereitet hat.

00:36:17: Ich hab einmal Höhenangst bekommen.

00:36:19: Und ich hab nur diesen Puls gehabt, ich schaff das nicht!

00:36:22: Und dann kam aber so der Gedanke dazu, na ja, was ist deine Option?

00:36:27: Du... kann es nicht abbrechen, weil ich weiß nicht ob das schon mal im Hochseilgarten war.

00:36:33: Es gibt nur an gewissen Stellen die Möglichkeit runter zu klettern.

00:36:36: Du kannst nicht abbrechen!

00:36:37: Es gibt diesen Ausgang nicht und das war ein Gefühl was sich ganz oft in der Emetophobie hatte wo ich immer Angst davor hatte.

00:36:45: es gibt keinen Ausweg keine Exit-Möglichkeit.

00:36:47: Ich kann das Gefühl nicht abstellen, ich kann's nicht abrechen.

00:36:51: Ich muss da durch und Das Ding ist.

00:36:53: aber wir müssen uns nicht immer dadurch zwingen sondern... Wir können auch gucken, okay was brauche ich jetzt gerade um diese Situation zu vollenden?

00:37:01: Zu durchstehen.

00:37:02: Ja wie ein Flugzeug zum Beispiel und Ich habe mich dann kurz dahingestellt Und ich hab die Augen geschlossen und Hab geatmet und habe mich Durch meine Angst meditiert und hat mir bewusst gemacht ich habe diesen Haken an mir ich haben sicherheitsnetz ich fühle ja gerade diese krasse lebensgefahr aber Es ist nicht wahr.

00:37:25: Und ich habe mich selber als erwachsene Person an die Hand genommen und hab gesagt, okay pass auf!

00:37:30: Du machst jetzt... den nächsten Abstand, diese nächste Hürde.

00:37:34: Nur erst mal dieses eine Seil und dann guckst du weiter was du dann machen möchtest.

00:37:39: ja es ist wichtig dass du jetzt erstmal von A nach B kommst nicht dir zu überlegen oh Gott ich habe jetzt noch zehn stationen vor mir.

00:37:46: wer weiß wie die nächsten station werden.

00:37:48: vielleicht sind sie gar nicht so schlimm für mich war.

00:37:49: es gab andere stationen die waren auch nicht schlimm für sich.

00:37:51: das geht jetzt darum diese station zu schaffen diesen einen schritt zu schaffen der sich so unangenehm für mich anfühlt.

00:37:56: und dann hab ich mich selber motiviert und hat mich selber gepusht und hab gesagt okay Du gehst jetzt auf dieser Schnur und du zählst bis zehn in deinem Kopf laut, du gehst diese Schritte und stellst deinen Gedanken ab.

00:38:15: Und es hat so krass funktioniert!

00:38:16: Ich bin wirklich... hab so einen Schalter umgelegt und es hat SO krass funktioniert dass ich gar keine Angst mehr gespürt habe.

00:38:23: und danach stand ich auf dieser Plattform und hab mir gedacht wow einfach wow ist die Wahrscheinlichkeit das sich da in Angst versunken wäre und abbrechen hätte wollen, wär einfach vor der Meditation, bevor ich diese Kompetenz hatte, so groß gewesen.

00:38:41: Und wie hätt' ich mich danach gefühlt?

00:38:42: Wie wär mein ganzer Tag danach gewesen?

00:38:44: Wär ich noch mal in den Kletterseilgarten gegangen?

00:38:47: Nein!

00:38:48: Ja, also ich wäre gescheitert und mich hätte mich vermutlich sehr dafür verurteilt.

00:38:52: Und so bin ich wirklich in meine Kraft gewachsen und das war eine Erfahrung die für mein ganzes Leben lang behalten werde, die mir eine Lehrsituation dafür sein darf.

00:39:04: Deswegen mag ich dich wirklich einladen einer Art Meditation für dich zu finden.

00:39:08: Das muss nicht das Hinsetzen sein.

00:39:10: wenn du sagst, dass ist jetzt... Ich fühle es einfach gerade, ich habe da gar keinen Bock drauf.

00:39:18: Dann kann das auch eine gewisse Art von Sport sein, die sich wie Meditation anfühlt.

00:39:21: Das kann Tanz sein, manche tanzen vielmehr um sich in diesen State zu bringen, um die Gefühle wahrzunehmen und die Gedanken aber auch zu lenken.

00:39:30: Das können Stricken sein, Malen sein.

00:39:33: ja also du kannst auch damit anfangen zum meditieren oder versuch es täglich zu machen Also etwas, wo dein Fokus, wo du deinen Fokus auf etwas richten kannst.

00:39:44: Keramik bemahlen zum Beispiel, göttlich kann man richtig schön beabschalten!

00:39:49: Wenn du jetzt sagst hey ich würde eigentlich gerne meditieren aber entweder habe ich schon ausprobiert und es hat nicht funktioniert oder ich weiß nicht wie mag ich dir mein Audi-Programm ans Herz legen?

00:40:01: Ich hab ein Audi-Programm geschaffen, die fünf bis zehn Minuten lang sind, die du vierundzwanzig Tage in Folge machen kannst.

00:40:09: Warum vierund zwanzig Tag?

00:40:10: Weil du nach drei Wochen ... sind ja einundzwzicht Tage!

00:40:14: Ich habe aber bei vierundtwanzig genommen weil das war ich als Adventskalender für Weihnachten nutzen wollte.

00:40:19: auch nach drei Wochen stellt sich eine neue Routine an und wenn du drei wochen einer Ein- und dieselbe sacher jeden tag machst dann merkt dein system okay das ist jetzt nicht nur ne phase die versucht jetzt hier gerade mal kurz und ich muss es gar nicht ernst nehmen sondern Dein System der autonome Nervensystem merkt richtig Veränderung.

00:40:38: also es braucht auch diese drei woche um Eine veränderung in dir wirklich zu schaffen.

00:40:44: Und das Audi-Programm ist extra so gestaltet, dass du keine riesenlange dreißig bis vierzigfünfzig Minuten Meditation hast wo die Bereitschaft einfach sehr groß sein muss das jeden Tag zu machen.

00:40:55: Sondern es sind fünf bis zehn Minuten und ich glaube das kann jeder strukturell in seinen Alltag integrieren.

00:41:01: Das ist möglich!

00:41:02: Und am allerbesten machst du das morgens als allererstes.

00:41:05: also dann hast du den allergrößten Nutzen.

00:41:08: davon mag ich dir ganz ganz arg ganz herzlich und auch diese Zeit zu nutzen, zu sagen okay ich habe jetzt entschieden.

00:41:17: Ich möchte das alles so nicht mehr für mein Leben.

00:41:20: also werde ich jetzt den Fokus drauflegen.

00:41:22: und vielleicht sagst du ich hab so viel zu tun und ich hab ja Donse und ich denke mir so Ja weißt du was?

00:41:28: Du kannst dir jetzt mal drei Monate diese Zeit geben.

00:41:33: oder sagt ihr erstmal vielleicht auch erst einmal nur einen Monat zu sagen ich lege jetzt den fokus auf mich Ich werde zu keinem Familienfeiern jetzt aktuell erst mal gehen, wo ich eh keinen Bock drauf habe.

00:41:47: Also erlaube es dir diesen Raum zu nehmen und zu sagen das ist jetzt dran!

00:41:52: Ich bin jetzt gerade dran Und ich werde früh ins Bett gehen weil jetzt nicht Netflix dran.

00:41:59: Ich werde früh in's Bett gehen und ich werde mich priorisieren und für mich da sein und einen Weg finden wie es mir besser geht Weil ich mein Leben wieder genießen möchte.

00:42:09: So und du kannst nicht, sage mal es ist absurd etwas anders.

00:42:13: also sich zu wünschen dass etwas anders wird oder anders ist aber immer das gleiche zu tun.

00:42:18: Du kannst nicht so weitermachen wie bisher.

00:42:20: Das funktioniert nicht.

00:42:22: Du musst anfangen Dinge anders zu machen.

00:42:24: Ich sag nicht dass du mehr tun sollst Aber ich sage dass du Dinge anders machen solltest dass du dinge austauschen musst Dass du gucken musst.

00:42:30: okay was raubt mir energie?

00:42:31: Was ist mir eigentlich auch zu viel aktuell?

00:42:34: Wie kann ich gucken dass ich mehr bei mir bin Raum nehmen, mehr Entschleunigung.

00:42:41: Mehr stille, mehr Ruhe.

00:42:43: Kriegst du diese Ruhe wenn du am Handy hängest und scrollst?

00:42:47: Oder wenn du permanent dich darum kümmerst was alle anderen Menschen da draußen brauchen?

00:42:52: Wenn du Überstunden machst die du vielleicht sogar nicht mehr bezahlt kriegst?

00:42:56: Nein!

00:42:58: Also vielleicht ist genau das jetzt der Punkt an dem du merkst.

00:43:01: ich brauche diesen Raum für mich.

00:43:03: Ich brauche den Raum für Veränderungen.

00:43:07: Das würde ich meinem früheren Ich würde das gerne Das würde ich, würde ich ihr gerne sagen.

00:43:15: Lass dich krank schreiben!

00:43:17: Nimm dir eine Auszeit Sei für dich da geh früher ins Bett Ist gute Dinge Ja nimm dir die Zeit für dich zu kochen.

00:43:27: Leute Ich habe immer nur ein Bruder geschmiert, ist der?

00:43:30: Immer nur irgendwas was schnell geht.

00:43:33: Also nicht immer nur aber viel.

00:43:35: so also dieses uns uns zu nähern und zu halten damit heilen wir.

00:43:43: Heilung ist so viel, ich habe mir die Zeit genommen auf meinem Heilungsweg jeden Tag spazieren zu gehen.

00:43:48: Ich war jeden Tag im Wald nach dem Zeitpunkt wie das einfach unheimlich gut getan hat und es hat mein Nervensystem so reguliert, ich könnte dir jetzt auch genauer erklären warum und wieso was das mit deinem Körper macht wenn du im Wald bist.

00:44:02: aber das springt jetzt den Rahmen.

00:44:07: Aber ich mag dich einladen einfach mal nur über diesen Satz nachzudenken Du bist noch nie in den Wald gegangen und hast danach mehr Sorgen gehabt als davor.

00:44:15: Sondern danach geht's dir immer besser, immer!

00:44:18: Das Nerv ist es... Also selbst wenn du dir deiner Sorgen vielleicht bewusst habst, wenn du im Wald gewesen bist oder auf dem Feld oder am Strand oder wie auch immer In der Natur.

00:44:29: Es geht dir trotzdem besser Auch in diesem Bewusstsein.

00:44:41: Ich glaube damit haben wir einen guten Punkt.

00:44:43: Ich kann jetzt natürlich noch zehn Dinge nennen, die ich machen würde.

00:44:47: Aber es geht ja darum zu sagen okay wo würd' ich ansetzen?

00:44:50: Ja!

00:44:51: Ich würde ansetzen bei meiner inneren Haltung mir selber gegenüber.

00:44:55: Ich würde ansetzen bei Wissen.

00:44:57: Ja!

00:44:59: Hol dir Wissen!

00:45:01: Lies das E-Book wenn du's schon hast.

00:45:03: Lies es nochmal richtig aufmerksam.

00:45:06: Notiere die Dinge, die du dir vorher nicht genommen hast.

00:45:07: Versuch diesen Punkt richtig zu kriegen.

00:45:14: Zeig dein Nervensystem, dass du da bist.

00:45:16: Schaff dir eine gute Routine.

00:45:18: Slow ein bisschen... Also slow down!

00:45:21: Komm ein bisschen runter.

00:45:23: Nimm die Zeit, nimm dir den Raum zum Heilen.

00:45:26: so und jetzt ist gerade nicht die Zeit sich mit den Menschen zu treffen, die die Energie rauben nach denen du dich immer schlechter fühlst wenn du mit dem gewesen bist.

00:45:36: Nimmt dir das einfach.

00:45:38: sagt ihr wirklich okay mein Herzchen ist vielleicht krank aktuell Mir geht es nicht gut.

00:45:43: Ich bin belastet und ich möchte das ändern, deswegen braucht es gerade diese Grenzen für

00:45:47: dich.".

00:45:50: Und du darfst dazu stehen auch dieses sich anvertrauen, jemandem anzuvertrauen.

00:45:57: Du kannst also versuch dass du irgendeine Art von mentaler Begleitung dir besorgst, dass du mit einer Freundin sprichst dass du mit einer Therapeuten darüber sprichst, dass du ein Austausch hast.

00:46:10: Weißt du das nicht alles mit dir selber ausmachst?

00:46:12: Weil es wird greifbar wenn wir es aussprechen und alles was greif war ist können wir auch angehen.

00:46:17: da können wir etwas tun weil alles was nur so wie einen Hirngespinsel in unserem Kopf rumfliegt Das ist nicht greif bar für uns.

00:46:23: Da werden wir nichts mit verändern.

00:46:25: weißt Du kannst es runter schreiben Du kannst ein Tagebuch schreiben Du kannst dir ein Coach suchen, eine Coaching suchen.

00:46:33: Eine mentale Begleitung.

00:46:34: Du kannst in einer Einzel-Session bei mir buchen, einen Mentoring buchen.

00:46:41: Sei nicht alleine damit.

00:46:44: Übergehe diese Scham zu sagen, ich brauche ja keine Therapie oder ich trau mich nicht denen das zu sagen weil ich habe das Gefühl dann bekomme ich vielleicht die Sorge dass ich dann gesagt bekommen hey ich stelle dich nicht so an oder weil die Menschen da draußen nicht so verstehen können.

00:46:58: Ja sie können es nicht so verstehen wie wir es verstehen.

00:47:01: Vielleicht müssen sie es aber auch gar nicht.

00:47:03: Vielleicht können Sie dir eine andere Perspektive geben oder einfach nur das Gefühl zu sagen, hey ich seh dich!

00:47:10: Ich höre dir zu.

00:47:11: mir ist es wichtig wie's dir geht.

00:47:13: ja also du musst es nicht jedem hin zum Kunst daraus erzählen weil vertraue dich immerm an ne Arbeitskollegin die mit der du richtig eng bist.

00:47:22: Vertraue Dich einem Menschen an bei dem Du das Gefühl hast hier ist mein System offener als sonst Einfach damit du weißt du bist nicht alleine nicht alleine.

00:47:36: Und auch da kann zum Beispiel der Realize-Circle, den ich einmal am Jahr veranstalte, zum Herbst hin.

00:47:44: Ich habe jetzt noch kein genaues Datum, wann er dieses Jahr starten wird.

00:47:47: Das muss ich noch planen aber das findet immer zum Herbsten statt dieser Circle zu sagen hey okay verbinde mich mit anderen die auch an... Die auch an Hemidephobie leiten!

00:48:00: Mit Menschen Wissen wie ich mich fühle, die wissen wie es mir geht.

00:48:04: Das ist so heilsam weil man das Gefühl hat ich muss das alles nicht alleine machen ganz abgesehen von den ganzen Impulsen Die da kommt von dem ganzen Wissen was da kommt.

00:48:14: Ja Genau Ich hoffe dass du heute das Gefühl hattest Dass Du Möglichkeiten hast dass du Dinge tun kannst.

00:48:25: Und manchmal hören sie sich zu leicht an, ja?

00:48:27: Zu sagen du musst einfach nur gut schlafen zum Beispiel.

00:48:31: Das hört sich so absurd an.

00:48:31: hat das wirklich einen Impact auf die Phobie, da kommen so Zweifel in uns hoch.

00:48:36: aber Du darfst also dass Den Kern den du lernen solltest in der Phobier ist zu sagen egal was kommt ich kann mich selbst halten Egal was kommt.

00:48:48: Ich komme mit dieser Situation zurecht weil wenn du das wirklich integriert hast dann Kannst du dir ja auch zutrauen.

00:48:54: so etwas wie das übergeben also etwas was sehr eklig, was sehr mit sehr viel Leid verbunden ist.

00:48:59: Was sehr unangenehm ist zu meistern hinzubekommen auszuhalten durchzugehen In dem bewusst dann dass sich das nicht zerstören wird Dass du leiden wirst Ja Aber dass die welt sich danach oder auch währenddessen schon weiter dreht und dass immer noch du bist Immer noch Du Und dass du zwei tage leiden kannst Das geht.

00:49:24: Du kannst das, du kannst es auch jetzt schon!

00:49:26: Du glaubst nun und dann gibt das Gefühl in dir, sagst also, du hast kein Problem mit der Situation an sich?

00:49:31: Du hast immer nur ein Problem mit dem Gefühl was die Situation in dir auslöst.

00:49:35: Und deswegen sind diese Dinge wie Gefühle lernen... Also gefühle fühlen lernen sich selbst zu akzeptieren Für sich selber da zu sein auch sich den raumzunehmen.

00:49:45: dass alles führt ja dazu dass du Ein guter Buddy für dich wirst, ein guter Partnerin für dich wirs.

00:49:52: Dass du dir selbst vertrauen kannst weil du eine vertrauenswürdige Person für dich bist!

00:49:58: Wenn du jemand bist der immer schlecht über dich redet, der sich selber am Stich lässt und seine Grenzen nicht mehr geht er lieber die Grenzen von anderen Menschen wahrt und die Bedürfnisse von anderen menschen erfüllt als die eigenen.

00:50:10: Na dann wirst du keine Person, die selber vertrauenswürdig für dich ist.

00:50:14: Weil du ja merkst dass du dich das du dein Energietank einfach immer leer fahren lässt damit andere ihren Energietang gefüllt bekommen oder es andere leichter haben weil wir so groß gezogen worden sind dass wir nicht egoistisch sein dürfen.

00:50:28: und Du musst auch nicht egoistsisch sein in dem Sinne sondern du darfst immer noch für andere Menschen da sein.

00:50:34: aber füll doch bitte erst mal deinen Glas Schöpft doch aus deiner Kraft.

00:50:37: Das ist wie im Flugzeug, wenn jemand sagt hey!

00:50:40: Wenn du diese Maske aufsetzt, diese Sauerstoffmaske... ...wenn du sie als erstes aufsetzt, kannst du danach vielleicht zwanzig Personen weiterhelfen?

00:50:48: Weil du aus der Fülle handelst.

00:50:50: Wenn du aber selber fast am Erstecken bist, kannst Du vielleicht noch ein zwei Personen weiter helfen.

00:50:55: Ja Es ist kein Egoismus im Sinne von alle Menschen da draußen sind mir scheißegal Sondern es ist eine gesunde Form von Verbindung zu sich selber von ich bin für mich da, ich halte mich.

00:51:11: Sich selber auch zunehren und zu unterstützen.

00:51:18: Ich merke in mir gerade in meinem Körpergefühl dass hier ein Punkt ist Und ich vertraue darauf Dass du das für dich mitgenommen hast was du brauchst und ich hoffe dass sie diese Folge gefallen hat Das kleine Pläuschchen Und wir hören uns in der nächsten Podcast-Frage.

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