#29 "Wenn mir schlecht ist, will ich alleine sein" - Was wirklich dahinter steckt
Shownotes
RELY CIRCLE | 6 Monate gemeinsam aus der Emetophobie
Wenn du beim Hören dieser Folge merkst, wie sehr du dich danach sehnst, nicht mehr alles alleine tragen zu müssen, dann ist der RELY CIRCLE vielleicht genau der Raum, den du gerade brauchst. Der RELY CIRCLE ist mein sechsmonatiges Online Gruppenprogramm für Frauen mit Emetophobie. Von Oktober bis März arbeiten wir gemeinsam daran, dein Nervensystem besser zu verstehen und zu regulieren, Kontrolle Stück für Stück loszulassen, deine Muster zu erkennen und wieder mehr Vertrauen in dich und deinen Körper aufzubauen.
Dich erwarten umfangreiche Online Inhalte mit Workbooks, Videos, Audios, Meditationen und konkreten Tools für deinen Alltag. Dazu kommen 6 gemeinsame Gruppencalls, 3 traumasensible Breathwork Calls mit einer ausgebildeten Breathwork Trainerin und unsere moderierte WhatsApp Gruppe. Der CIRCLE soll ein Ort sein, an dem du nicht erklären musst, warum bestimmte Gedanken oder Situationen für dich so schwer sind. Die anderen Frauen sitzen im gleichen Boot. Niemand schaut dich schief an. Wir verstehen einander. Und vielleicht darfst du genau dort eine neue Erfahrung machen: Du musst deinen Weg selbst gehen, aber du musst ihn nicht alleine gehen. Die Anmeldung für diese Runde ist noch bis zum 27.09.2026 geöffnet. Alle Informationen und die Anmeldung findest du hier: https://www.emetophobie-mentoring.de/rely-circle---emetophobie-gruppenprogramm/
Transkript anzeigen
00:00:01: Hi!
00:00:01: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von dem Podcast, der noch ausgebrochen angstfrei heißt.
00:00:09: Aber nicht mehr lange denn ich werde das in naher Zukunft ernamen.
00:00:14: Wunderlich nicht wenn sich der Podcastname hier irgendwann verändert.
00:00:17: Ich werde es auch nochmal ankündigen.
00:00:19: aber ich habe gemerkt dass der Podcast Name viele sehr trickert Und ich habe das damals, als ich den Podcast gestartet hab ganz bewusst so gewählt in dem Wissen dass es nicht so ein ganz einfacher Name ist.
00:00:35: aber es war halt auch irgendwie kein einfacher Weg und hat sich damals für mich genau so angefühlt.
00:00:41: Ja jetzt hätte ich... musste ich ausbrechen aus dieser Phobie und ich glaube auch, dass dieses Wort viel darüber aussagt was in der E-Mitephobie auch einfach passiert.
00:00:54: Dass da ein Teil aus dir herausbrechen, dass du dir Dinge anschauen musst die Indien passieren vor denen man sich eigentlich eher drücken möchte oder er verstecken möchte und gleichzeitig ist es aber super wichtig für mich mittlerweile das du dich total wohl bei mir fühlst und dass du nicht bei einem Wort bei diesem Namen hier, dann dein Nervensystem schon sich zusammenzieht.
00:01:20: Deswegen werde ich in den nächsten Wochen hoffentlich wenn ich das technisch gut umgesetzt bekomme, den Podcast mit einem neuen Namen hier präsentieren.
00:01:30: aber ansonsten bleibt eigentlich alles beim Gleichem weil die Inhalte bewusst so gewählt sind dass sie sehr stärkend sind dich anregend zwar zu hinterfragen, aber ich hoffe – das ist zumindest mein Ziel -, dass mir gerne mal eine E-Mail dazu schreiben, ob mir das gelingt.
00:01:50: Dass ich es schaffe, dass du dich hinterfragst ohne dich krass zu triggern!
00:01:54: Es ist nämlich auch so, dass ich hier ganz bewusst Sequenzen rausschneide in denen ich irgendwie schlucke oder mich reusbar oder was auch immer weil meine Stimme ist direkt in deinem Ohr und ich weiß als E-Metaphobikerin, dass das sehr triggernd sein kann.
00:02:11: Also ich achte wirklich in sehr vielen Bereichen darauf, dass du dich einfach wohlfühlen kannst hier im Podcast.
00:02:17: Das ist mir ganz wichtig und ich hoffe, dass es funktioniert.
00:02:23: Ich möchte heute mit dir über ein Thema sprechen, das mich auch lange nach der E-Medephobi beschäftigt hat – teilweise sogar immer noch beschäftigt!
00:02:33: und ich weiß es ist ein ganz, ganz großer zentraler Punkt auch der Emetophobie gewesen ist.
00:02:38: Und zwar geht es so darum um die Frage... ...um dieses Gefühl alles alleine machen zu wollen oder zu müssen.
00:02:57: Man nennt das auch Hyperindependence also Hyperunabhängigkeit und das betrifft nicht alle, die an Emetophobia leiden Es gibt ja auch das Gegenteil davon aber sehr viele.
00:03:09: Also, wenn ich jetzt mal so eine Zahl in den Raum rufen müsste... Ohne dass ihr mich bitte darauf festnagelt.
00:03:15: Weil das ist nur meine Einschätzung.
00:03:17: Aber ich würde sagen von allen mit denen ich mit E-Metaphobie so spreche und auch an meinen Begleitungen mir das so begegnet, würde ich sagen haben das schon seventy fünf Prozent die so einen Wunsch nach oder so ein Bedürfnis nach Hyperunabhängigkeit in sich drin haben.
00:03:36: Wie prägt sich das aus?
00:03:38: Dieser Unabhängigkeitswunsch in einem drin ist nicht im Sinne von, dass man sagt hey ich möchte stark und groß und alleine sein.
00:03:43: Und ich möchte das alles auf meinen Schultern liegt sondern es geht so um diese Haltung Ich muss alles alleine machen.
00:03:55: Wenn ich es nicht mache, dann wird's nicht vernünftig gemacht.
00:03:59: Ich muss alleine sein wenn es mir nicht gut geht... ...ich kann mich nicht fallen lassen!
00:04:03: Ich kann mich auch nicht öffnen vielleicht oder nur in ganz bestimmten Umgebungen und ich kann mich schwer jemand anderen anvertrauen oder mich in einen System fallen lassen wie ein Familiensystem, ein Freundesystem also in zwischenmenschlichen Beziehungen Und das begegt mit mir sehr sehr sehr hoffentlich oft in den Ment dings, dass Frauen mich fragen hey Chantal wenn es mir nicht gut geht dann muss ich ganz alleine sein.
00:04:33: Ich kann niemanden um mich herum ertragen.
00:04:34: warum ist das so?
00:04:37: Und ich frag dann immer die Frage okay jetzt stell dir mal vor du wärst wirklich krank ja und dir wird's wirklich nicht gut gehen und ich wäre bei dir.
00:04:49: Du kennst mich vielleicht schon ein bisschen.
00:04:50: Das sind die Frauen, die ich natürlich begleite.
00:04:51: Die kennen mich jetzt schon über ein paar Wochen und haben vielleicht noch ein größeres Vertrauensgefühl in mir.
00:04:57: aber wenn du vielleicht schon die letzten Podcast-Freunden gehört hast dann geht es dir vielleicht ähnlich auch um meine Stimme weil man ja schnell so das Gefühl für jemanden bekommt.
00:05:07: also du wirst es da ist jemand mit dem du dich wohl fühlst Da ist jemand dem du irgendwie auf irgendeiner Art und Weise vertraust Und vor allem ist da jemand der ein großes Empathie-Gefühl hat.
00:05:21: Also ich kann genau fühlen, was du gerade brauchst und ich kann vor allen Dingen auch fühlen wie nah darf ich dir kommen?
00:05:28: Ja also du fühlst dich wohl bei mir, du fühls dich gehalten bei mir.
00:05:33: Du hast keine Sorge dass ich irgendeine Grenze von dir übertrete Und du weißt Ich bin komplett eigenständig und ich bin fähig dazu das auszuhalten.
00:05:43: Und gleichzeitig noch Weißt du ganz genau Ich werde dir das niemals aufs Brot schmieren.
00:05:50: und du kannst auch in dieser Situation sicher sein, dass ich nicht in die leidende Position gehe.
00:05:59: Also eine führende Position in diese Situation.
00:06:07: Mütterlich, nährende Energie.
00:06:10: Vielleicht streichele ich dir über den Rücken vielleicht halte dich deine Hand was auch immer du brauchst in diesem Moment.
00:06:15: Vielleicht sitze ich auch einfach noch da und halbe meine Klappe oder ich sitze vor der Tür und halb meine Knappe Und bin für dich da.
00:06:27: Was wär's?
00:06:28: Was würdest du eher wählen?
00:06:31: Würdest du wählen ganz allein zu sein Oder würdest Du wählen mit so einer Person zu sein?
00:06:37: Wenn du wüsstest, dass all diese Eigenschaften gegeben sind und in neun von zehn Fällen sagt die Person oder vielleicht acht von zehn fällen dann hätte ich dich gerne dabei.
00:06:53: Dann könnte ich mich fallen lassen wüsste ich, ich wäre sicher.
00:06:57: Ich könnte vertrauen, ich könnte locker lassen und ich könnte mich von dir führen lassen.
00:07:01: in dem Moment Es gibt immer noch zwei von zehn die sagen auf gar keinen Fall, ich könnt das nicht weil mein Schamgefühl zu groß ist.
00:07:08: Ich würde mich vor dir so krass schämen dass ich das niemals zulassen könnte, mich bei dir fallen zu lassen.
00:07:15: Und da sind wir halt so Bei diesem Punkt.
00:07:20: Warum willst du alleine sein?
00:07:22: Geht es darum, dass du sagst Hey, ich will alleine sein weil ich mich schäme.
00:07:31: Weil ich nicht will dass jemand anders mich in dieser Situation so sieht.
00:07:35: Dann darfst du dich fragen ist das... Ist es so?
00:07:41: Weil du dich mit Personen in deinem näheren Umkreis befindest die tatsächlich dich ekelhaft finden würden oder die dich tatsächlich auch oft abwerten dann ist das ja ein Gefahrgefühl in dir drin, was durchaus sinnvoll ist.
00:07:57: Weil keiner möchte abgewertet werden schon gar nicht in so einem intimen Moment.
00:08:02: oder ist es etwas, was du irgendwie mal von früher gelernt hast wo du glaubst hey Ich darf das nicht, ich darf mich nicht dreckig oder eklig oder leidend zeigen.
00:08:11: War das etwas ist was vielleicht aus der Jugend oder dass der Kindheit entstanden ist?
00:08:16: Unsere Gesellschaft ist ja so, dass wir nichts Dinge zeigen sollten die nicht salonfähig sind.
00:08:22: Also dieses Sprichwort auch man macht das nicht Man zeigt das nicht So ist man nicht.
00:08:30: Das als sonst wurde aber viele viele viele Jahre sehr sehr viel Scham auch eingetrichtert.
00:08:37: Für die kleinsten Dinge, also für Dinge, die tagtäglich sind, die normal sind.
00:08:43: allein zu diesem Standpunkt dass es immer noch Männer gibt, die nicht wissen wollen das ihre Partnerin groß auf Toilette geht zum Beispiel.
00:08:56: Das heißt nicht, dass man das voreinander machen muss aber da besteht halt immer noch nicht gleiche Gleichberechtigung.
00:09:03: sag ich jetzt mal in vielen, vielen, viel Partnerschaften und gesellschaftlich gesehen ist es halt häufig so dass eine Frau sehr sauber sein muss.
00:09:12: Sehr ordentlich sein sollte.
00:09:15: Schön sein sollte, schlank sein sollte Schlau sein sollte aber nicht zu schlau weil zu schlaub ist wieder anstrengend und schwierig sondern so genau die richtige Art von Schlauch Und vor allen Dingen auch leise Nicht zu laut, Frauen dürfen nicht so laut sein.
00:09:31: Männer dürfen laut lachen!
00:09:32: Das ist überhaupt kein Problem und es ist witzig.
00:09:34: Und guck mal wie selbstbewusst er ist.
00:09:36: Aber wenn Frauen sehr laut lachen dann ist das unangenehm.
00:09:38: Dann ist das schrill.
00:09:40: Ja also... Das ist so ein Bild was Hoffentlich, wenn du das hörst, dass du sagst hey nee, das empfinde ich so nicht.
00:09:47: Aber in vielen, vielen Familien und auch Beziehungen immer noch so ist Und dass viele das einfach noch so empfinden selbst wenn sie nicht mehr in solchen Beziehung sich befinden Dass sie trotzdem noch das Gefühl haben Hey!
00:10:02: Ich darf mich so nicht zeigen Ja?
00:10:03: Ich darf meine Freunde nicht einladen zu Hause Wenn ich nicht alles sauber gemacht habe und alles geputzt hab weil... Ich müsste mich dafür schämen, wenn ich jemanden sieht dass ich hier wohne.
00:10:13: Dass ich hier lebe, dass Krummel auf dem Tisch sind oder oder oder und da mag ich dich für die Metaphobie bezogen auch wirklich einmal einladend nicht zu hinterfragen.
00:10:28: ist es etwas was wirklich aktuell für dich noch nötig ist dieser Schutzmechanismus, weil du dich wie gesagt, wie ich vorhin schon gesagt habe, wirklich noch in Beziehungen befindest.
00:10:39: In denen das irgendwie so ist wo du weißt hey!
00:10:41: Ich werde abgewertet.
00:10:42: Mein Mann der sagt Du bist nicht ordentlich genug wenn die Wäsche nicht immer weg ist.
00:10:46: oder was hast du eigentlich den ganzen Tag mit den Kindern hier gemacht?
00:10:49: Hier sieht es ja aus wie Sau.
00:10:53: Oder ist es so, dass du eigentlich Personen in deinem Leben hast und ich mal jetzt nicht nur Partner schaffen.
00:10:59: Hier hören ja auch einige Singles zu aber auch in der Beziehung zu den eigenen Eltern noch oder zu Freunden im Arbeitsverhältnis teilweise auch.
00:11:09: Oder ist das etwas wo du sagst?
00:11:11: Eigentlich habe ich ein sehr wohlwollendes Umfeld Aber Ich schaffe es nicht mich fallen zu lassen.
00:11:17: Ich schaff es nicht lockerzulassen.
00:11:22: Und der nächste Punkt, der mit dieser Hyperindependence einhergeht ist also der erste Punkt des Scham.
00:11:28: Der zweite Punkt ist Bist du dann verantwortlich für die Gefühle der anderen Person?
00:11:35: Das ist etwas was bei mir sehr sehr groß gekickt hat.
00:11:39: Also ich habe nicht so ein krass großes Schamgefühl eigentlich.
00:11:43: eigentlich glaube ich es so ganz niedrig ist.
00:11:45: aber Dieser Punkt ist bei mir Intensiv gewesen und teilweise immer noch da, je nachdem in welchen Beziehungen zu sagen hey wenn es mir jetzt schlecht geht.
00:12:00: Und ich lass mich fallen wie reagiert die andere Person?
00:12:05: Ist sie in der Lage meine Gefühle zu halten oder fällt diese Person dann in einen Modus hinein ich die Gefühle der anderen Person halten muss.
00:12:16: Dadurch, dass ich ein Mensch bin, der ein sehr großes Empathie-Gefühl hat – also ich kann sehr gut empfinden was andere Personen empfinden wie es denn gerade geht und ich kann Stimmungen im Raum lesen.
00:12:28: Ich nehme Gefühlen wahr.
00:12:30: sofort war, wenn irgendjemand mir irgendwas erzählt und er was anderes fühlt.
00:12:35: Also ganz, ganz selten habe ich mehr Personen die ich nicht lesen kann oder Gefühle und Stimmungen die ich mich lesen können.
00:12:41: das kommen wirklich selten vor.
00:12:43: und Das ding ist dadurch dass sich so viel wahrnehme hab Ich auch immer gedacht es ist meine verantwortung das zu klären weil ich nicht darauf klar gekommen also ich konnte diese grenzen nicht setzen zu sagen hey okay dir geht's gerade so aber es ist halt dein Ding, du darfst dich um deinen Gefühl kümmern.
00:12:57: Ich darf mich auf mein Gefühl kümmern und ich kann dir auch gerne mal zuhören wenn du einen Rat brauchst oder natürlich auch wie in meinen Mentorings wo ich ja ganz bewusst diese Rolle einnehme der führenden und helfenden Person aber halt nicht überall mit jeder anderen Person.
00:13:15: Und ich hatte immer das Problem, dass wenn es mir nicht gut ging.
00:13:19: Dass ich mich nur mein intensives Gefühl gefühlt habe sondern Ich hab auch noch die Reaktion der anderen Person gefühelt oder fühlte sie auch immer noch.
00:13:27: und Das wollte ich vermeiden weil ich Nicht damit dielen wollte dass wenn's mir schlecht geht dass die andere personen dass das in der anderen Person Trauer auslöst oder Kummer auslösst.
00:13:43: Das kommt bei mir, ich weiß woher es kommt, ja?
00:13:45: Es kommt vor allen Dingen auch daher, dass meine Mama einfach alleinerziehend war und die hat einen großartigen Job gemacht.
00:13:53: Und ich habe aber tatsächlich versucht immer... ...die Leichte zu sein!
00:13:57: Ich war mit Sicherheit nicht immer die Leichte.
00:13:59: Weiß ich nicht, bis sich meine Mama jetzt noch mal fragen.
00:14:02: Aber ich hab' versucht immer leicht zu sein und nicht nicht zu sehr ihr noch zusätzlich zum Gewicht zu fallen, weil ich wusste das ist ein harter Job den sie da hat.
00:14:14: Den sie sich auch nicht so ausgesucht hat und der auch nicht schaffbar ist.
00:14:19: also ganz ehrlich Das ist einfach einen Job der es nicht für eine Person und eigentlich nicht mehr für zwei Personen gemacht.
00:14:25: Also man sagt er braucht ein Dorf um Kinder großzuziehen Und deswegen wollte ich mit meinen Gefühlen nie Sorge auslösen.
00:14:34: Ich habe immer geguckt, dass ich Dinge auch möglichst lieb und nett und vorsichtig irgendwie vortrage wenn mal irgendwas da ist was wichtig war oder so.
00:14:45: Dass ich keine zusätzlichen Sorgen auslöse vor allen Dingen aber es ist ein sehr also ist das auch ein egoistischer Anspruch weil ich mit diesen Sorgen dann nicht umgehen wollte.
00:14:59: Wisst ihr was ich meine?
00:15:00: Also es war jetzt nicht so dass du jetzt sagen kannst hey ich bin irgendwie die heilige Maria an Kind gewesen, war ich nicht.
00:15:08: Aber wenn ich jetzt zum Beispiel was gemacht habe, was meine Mutter enttäuscht hätte dann hätte ich es halt entweder gar nicht erzählt so wobei ich ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Mama hatte und eigentlich das Gefühl hatte ich konnte hier wirklich immer alles erzählen wenn's wirklich wichtig ist.
00:15:28: ja also wenn man es wirklich erzählen sollte keine Ahnung solche Geschichten wie Die Pille danach oder so, wo du halt merkst als Teenager.
00:15:35: Ich komm da nicht mehr alleine mit zurecht oder meine Freundinnen irgendwas gemacht haben was wirklich grenzwertig war Dann hab ich das meiner Mama immer erzählt.
00:15:48: Aber das Ding ist bei den anderen Sachen wollte ich halt nie mit diesem Gefühl umgehen müssen der Enttäuschung.
00:15:55: also Mama ist enttäuscht von mir weil ich es nicht ausgehalten habe weil ich das nicht ausgehalten habe, dass meine Mama da jetzt diese Gefühle hat und ich die dann auch noch fühle.
00:16:06: Also meine eigenen Gefühlen und ihre Gefühler.
00:16:08: Genau aber das wird sich mit Sicherheit auch in unterschiedlichen Lebensbereichen auch noch entstanden sein.
00:16:15: Das ist so der einzige der mir jetzt so richtig bewusst ist wo ich wirklich weiß okay dieses Muster entsteht daraus Und ich merke halt auch heute immer noch teilweise aktiv ist, also gerade wenn ich weine.
00:16:30: Dann kann ich mich sehr schwer in Arme begeben von nicht immer im anderen weil... Also ich kann das nur bei Personen und die habe ich zum Glück in meinem Leben wo ich weiß Ich kann mich voll fallen lassen diese Person steht einfach da Die kann voll damit umgehen die nimmt mich in den Arm die lässt mich weinen sagt vielleicht auch gar nicht irgendwie groß was weil ich brauche kein tipp in dem moment sondern hält mich einfach an meine emotion und solange es braucht wie ich mich ausweilen möchte und dann danach können wir gemeinsam schauen hey was braucht das jetzt gerade?
00:17:04: Das ding ist aber dass die meisten menschen überfordert mit solchen tiefen gefühlen sind, die meiner realität sind.
00:17:11: Weil ich ein hochsensibler mensch bin und ich fühle einfach sehr intensiv lebe jeder art von gefühl Zu wissen aber, du begibst dich jetzt also bist traurig und begibts dich in die Arme von einer anderen Person.
00:17:26: Und du spürst währenddessen dass die andere Person nervös ist Unbehaglich sich fühlt vielleicht mittrauert Ja Das lässt mich instant dazu anhalten sofort damit aufzuhören und Aufzuhören zu weinen.
00:17:47: und weil ich das weiß mache es halt eigentlich in der Regel dann halt nicht, außer bei den Personen wie ich gerade sagte, bei denen ich mich wirklich sicher fühle.
00:17:56: Weil ich weiß dass ich mich nicht halten kann von jemandem, der das nicht aushalten kann, dass es mir gerade so geht und das ist glaube ich auch ein großer großer Punkt in der Emetophobie dieses Kontrollehalten.
00:18:09: Ich kontrolliere mein eigenes Gefühl weil ich fühle, ob es angebracht ist und ob es auch gehalten und ausgehalten wird in der Situation oder ob ich mich zurücknehmen muss.
00:18:19: Und das Ding ist aber wenn du dich übergeben musst kannst du dich ja nicht zurück nehmen.
00:18:25: Genau das ist dieser Punkt wo häufig so dieses Gefühl von Kontrollverlust auch entsteht.
00:18:30: da bricht jetzt etwas aus mir heraus ein Bild was ich nicht zeigen möchte vor jemandem anderen.
00:18:40: Du hast in dem Moment überhaupt keinen Bock und keine Kapazitäten dazu, warum noch Unsicherheiten vielleicht in dir drin wie die andere Person das aufnehmen wird.
00:18:49: Und willst das nicht noch zusätzlich tragen müssen?
00:18:52: Das bedeutet aber dass du in der Vergangenheit sehr viele Gefühle getragen hast.
00:18:58: Nicht weil nicht unbedingt weil dich jemand dazu gezwungen hat.
00:19:01: ja also klar es gibt Familien in denen die Erwachsenen die Verantwortung nicht ausreichend genug halten können für ein Kind, so wie ein kindes Bräuchter und dann das Kind viel in die Verantwortung geht emotionale Prozesse in der Familie zu regeln.
00:19:19: Es kann aber auch sein dass deine Eltern das eigentlich gut hingekriegt haben und du aber trotzdem das Gefühl hattest verantwortlich zu sein einfach weil du die Gefühle von deinen Eltern die ja auch Gefühlen haben dürfen immer gefühlt hast und Du die Person natürlich liebst Und das Gefühl hattest du würdest gerne dieser Person helfen und weil du so intensiv fähig zum fühlen bist, diese Gefühle von den anderen Personen nicht gut aushalten konntest.
00:19:49: Und dann immer das Gefühl hast du müsst es etwas tun damit dieses Gefühl verändert sich ändert.
00:19:56: also eigentlich Hättest eine strategie gebraucht in diesem fall dir beizubringen wie du dich von den gefühlen von anderen menschen distanzieren kannst Damit deine Eltern ihren Job machen können und du deinen Job, uns zwar Kind sein.
00:20:11: Und stattdessen weil Kinder diese Strategien aber nicht haben... Weil wir Kindern ja auch immer beibringen sie müssen immer empathisch sein in einem Drumherum Sie müssen immer zuerst gucken was braucht die andere Person?
00:20:23: Immer das Spielzeug teilen!
00:20:25: Immer nett sein!
00:20:26: Immer höflich sein!
00:20:27: Ja all das kann dazu führen dass du das Gefühl hast Du müsstest dich auch um die Gefühle von anderen Menschen kümmern.
00:20:38: entsteht dann einfach so eine Ausprägung, dass man Strategien dafür entwickelt wie dieses intensiv unangenehme Gefühl von einer anderen Person sich verändern kann.
00:20:50: Und dafür findet man dann Lösungen im Leben der anderen Person oder versucht es und das Ding ist aber es ist halt nicht möglich.
00:20:59: Es ist als Kind sowieso schon mal gar nicht möglich Und als Erwachsener, das ist halt auch nicht möglich.
00:21:05: Das sind dann so Erwachsene die viele Ratschläge anderen Personen geben vor allem auch ungefragt weil sie es nicht aushalten dass die andere Person gerade trauert oder in der Krise steckt.
00:21:14: und anstatt der anderen Person das Gefühl zu geben hey du schaffst das!
00:21:19: Du findest eine Lösung.
00:21:20: ich glaube an dich wird dann halt eine Lösung bereitgestellt.
00:21:25: eigentlich aus diesem Grund heraus wenn man's selber nicht auffällt Wenn ich jetzt sehr, sehr spannend mal von dir zu hören.
00:21:33: Das ist ja hier mein kleiner Monologue den ich hier führe mit mir also ich weiß du hörst mich zu Aber da auch mal in Austausch zu gehen Irgendwie müssen wir das vielleicht noch machen und ein Live-Podcast oder so das wäre eigentlich ganz cool.
00:21:47: Also in den Begleitungen habe ich das ja Und gerade an diesem Punkt schlägt das häufig Resonanz.
00:21:57: Ich würde sagen es gibt noch einen dritten Punkt der zu hyperindependenz führt.
00:22:01: Das ist Enttäuschung.
00:22:05: Enttäuschung darüber, dass man faktisch in Situationen gewesen ist in der Vergangenheit wo man sich hätte auf andere Personen verlassen müssen und diese Person ihrer Verantwortung einfach nicht bewusst geworden ist oder nicht gerecht geworden ist.
00:22:20: besser gesagt Und wenn man diese enttäusching dann so tief empfunden hat das man dann daraus lernt ich mache es lieber selber Ich mach's lieber alleine.
00:22:29: Wenn ich es alleine mache dann wirds besser.
00:22:34: Das sind dann auch so Situationen, in denen sieht das Spiegel zum Beispiel ganz oft sehe ich das bei frisch gebackenen Mamas.
00:22:43: Das war bei mir aber das auch so mit meiner ersten Tochter.
00:22:46: da war die Phobia noch präsent nicht mehr ganz so stark immer noch präsent und Ich habe auch immer die Kontrolle übernommen Alles entscheiden wollen alles machen wollen.
00:23:00: ich habe das gar nicht so So krass dominant gemacht sondern eher so.
00:23:06: Ich hab das glaube ich sehr charmant gemacht versteckt und unter den Strichplatz trotzdem Kontrolle.
00:23:12: Ich habe es immer versucht mein Mann leicht zu machen Und ihm dann zu sagen Hey, bei dem Wetter braucht es den und den Body.
00:23:20: Wenn das passiert, braucht's das und
00:23:21: das.".
00:23:22: Also ich hab uns quasi vorbereitet.
00:23:24: Ich habe ihn immer gebrieft.
00:23:26: Wobei er ja auch ein eigenständiger Mensch ist der in diesem Alter wenn er einen Kind kriegt auch entscheiden kann oder schauen kann hey welches Wetter ist draußen was müsste man im kind anziehen?
00:23:37: weil ganz ehrlich ich musste das ja auch machen.
00:23:40: Ja?
00:23:40: Ich musste auch auf die Wettervorhersage gucken mir überlegen, was passiert eigentlich wenn und die Wickeltasche so packen.
00:23:51: Aber wir Frauen machen das ganz häufig so, dass wir den Männern nicht zutrauen oder zumindest nicht in diesen Moment kommen wollen, dass sie enttäuscht werden.
00:24:06: Und weil wir dann halt auch noch dieses hohe Gut damit in dieser Gleichung haben, du willst halt nicht, dass das Kind irgendwie leidet?
00:24:16: und das Kind dann ja friert oder nass ist, oder was auch immer.
00:24:19: Und deswegen sagst du dir ich mach's lieber selber bevor ich jetzt darauf warten muss dass irgendwie eine Enttäuschung kommt weil er macht es ähnlich so wie es richtig sein soll.
00:24:30: Das ist eigentlich ein Kackansatz den ich selber gewählt habe damals.
00:24:36: Ich würde es nie wieder so machen.
00:24:43: Wenn ich es nochmal machen könnte Ich habe es mit der Zeit auch anders gemacht.
00:24:47: Zum Glück würde ich mit dem Partner ins Gespräch gehen und sagen, hey, pass auf!
00:24:51: Ich hab hier dieses Bedürfnis alles kontrollieren zu wollen.
00:24:54: Und ich hab das Gefühl, es passiert irgendwie nur richtig wenn ich es mache.
00:25:01: Wie finden wir eine Lösung dafür?
00:25:02: Weil du bist...ich möchte dass du das Gefühl hast, wenn du mit deinem Kind bist Dass du ein verantwortungsbewusster Vater bist Der das natürlich selber hinkriegt und nicht wie so'n Wie so ein Weicher, sage ich jetzt mal.
00:25:15: Seine Frau anrufen muss und sagen muss, das ist ja bei irgendwie die Windelfolle.
00:25:18: was soll ich machen?
00:25:19: Jetzt ist der Body irgendwie voll, was soll Ich jetzt machen?
00:25:22: also ich habe das so oft erlebt dass ich irgendwie mit Mädels unterwegs war Und dann Männer angerufen haben wegen den kleinsten Sachen und gesagt haben hey das Kind weint jetzt hat fünf Minuten du musst nach Hause kommen Du musst etwas machen.
00:25:36: Das kind hat jetzt gerade von Milch gespuckt.
00:25:39: Ja Babys Du musst jetzt kommen.
00:25:43: Oder wer ist das Beispiel, die Windel ist ausgelaufen bis nach oben hin?
00:25:48: Das Kind müsste gebadet werden.
00:25:50: Du musst jetzt kommen!
00:25:51: Das kann nicht... Also ganz ehrlich, dass es nicht Eltern schafft auf Augenhöhe und ich... Es ist auch nicht was man... Also da ist halt einfach ein erwachsener Mensch der die wichtigste Person.
00:26:04: also die Eltern sind ja die wichtigsten Personen im Leben eines Kindes Und es ist ja nicht nur die Mutter sondern es ist ja auch der Vater und der Vater darf in diese Rolle hinein wachsen, dass er zu der Person wird die all das auch gehandelt bekommt.
00:26:21: Das Problem ist aber, dass wir Frauen das häufig schon untersagen indem wir's einfach dann selber machen weil wir keinen Bock auf diesen Lernprozess von dem Mann haben Weil die häufig ein bisschen langsamer lernen.
00:26:33: an dieser Stelle würde ich sagen also nicht alle aber einige.
00:26:39: Und Das Ding ist aber, dass wenn sie es nicht lernen... ...wenn Sie sich das nicht aneignen.
00:26:46: So wie wir uns das ja auch aneignen mussten.
00:26:47: Also wir wussten ja auch nicht von Anfang an, wie badet man Kind oder wie handelt man all diese Dinge?
00:26:55: Sorry jetzt an alle die keine Kinder haben für dieses Beispiel!
00:26:58: Aber vielleicht könnt ihr das gut nachempfinden.
00:27:01: Der Mann muss das Lernen Wenn du willst, wenn du nicht dein Leben lang also in den nächsten achtzehn Jahre da einen Typen an deiner Seite haben möchtest.
00:27:09: Einen Vater an der Seite haben möchte, dass er diese Dinge nicht hinbekommt und immer in Alarmbereitschaft zahlen möchte Sondern du auch mal in die Sauna gehen möchtes zum Beispiel und wissen kannst mein Handy ist fünf Stunden jetzt aus Und alle meine Kinder werden überleben und auch mein Mann wird das überleben.
00:27:26: Also dieses Loslassen können, das entsteht halt auch nur wenn es ein System gibt in dem man auch loslassen kann.
00:27:34: Und wenn du weißt dass du diejenige bist, du bist eigentlich wie so eine Google Suchmaschine, die permanent bestpielt wird vom Familiensystem weil sie dich immer anrufen und fragen dann ist es klar, dass du das Gefühl hast, dass Du die einzige Person bist, die im Notfall hier alles regeln kann und muss.
00:27:51: Das führt dazu einen Performance Druck auf uns Frauen lastet, dass wir halt faktisch einfach die Kontrolle auch nicht abgeben können weil wir das Gefühl haben da ist ja niemand der das adäquat macht wenn wir nicht da sind.
00:28:07: Das ist aber auch häufig ein selbst antrainiertes System.
00:28:11: also ich würde da die Männer von Anfang an auch bisschen ins eiskalte Wasser Werfen.
00:28:17: ganz ehrlich, wir Frauen werden ja auch ins eiskalte Wasser geworfen.
00:28:21: Du wirst vielleicht zwei Tage im Krankenhaus ein bisschen begleitet und aber du musst eigentlich ab Sekunde eins dann mit diesem kleinen Wesen da umgehen ob du willst oder nicht Und da ist keiner der dir das krass zeigt in der Regel also du musst dich ja durch deine Erfahrung Anstrengend von deinem Grips musst du dich da reinfinden.
00:28:41: Und Männer haben das aber gelernt sich auf ihre Frauen zu verlassen in sehr vielen Bereichen, weil wir Frauen es auch mitmachen.
00:28:49: Also jede Frau die einen zu krassen Mental Load hat, die hat das an irgendeinem Punkt in ihrem Leben, hat sie sich zugelassen dass dieses Muster sich auch einschleicht.
00:28:58: Damit will ich dir jetzt keinen Schuldgefühl geben, auf gar keinen Fall.
00:29:02: also was passiert eh unbewusst?
00:29:04: Aber wenn dich das stört dann darfst du das angehen, wenn du magst.
00:29:10: Einfach um dir ein Leben zu schaffen indem du auch fähig sein kannst loszulassen.
00:29:16: Es muss drin sein.
00:29:17: es muss drin seien dass wenn du schon in einem familiensystem bist dass du dich nicht alleine fühlst Dass wenn du in einer Partnerschaft bist oder auch in Beziehung mit deiner Mutter, wem auch immer und du Kinder hast dass du mal eine halbe Stunde spazieren gehen kannst.
00:29:30: Oder auch mal zwei Stunden weg sein kannst ohne das Gefühl haben zu müssen.
00:29:34: Du müsstest dein Handy aber auf Notfallmodus immer am Mann haben so dass du mitbekommst wenn irgendwas ist.
00:29:40: Du musst immer erreichbar sein.
00:29:45: Bei meiner Mutter war es damals nicht so einfach weil sie nicht konnte.
00:29:47: ich mein damals gab's ja noch also noch ohne Handy gerußt geworden, bzw.
00:29:53: das Handy kam dann in meiner Teenagerzeit.
00:29:57: und damals war es so da hatten wir gar nicht die Möglichkeit unsere Eltern anzurufen.
00:30:03: also ich konnte mal auf der Arbeit anrufen aber ob ich sie dann erreicht habe oder nicht das durfte auch nur in Notfällen und das heißt wir mussten Lösungen finden.
00:30:12: ja unsere Generation musste noch Lösungen finden alleine und sich überlegen, ich habe jetzt ein Problem gerade wie mache ich das?
00:30:22: Wenn wir im Wald waren und keine Ahnung irgendwie mehr hat sich verletzt dann mussten wir eine Lösung dafür finden.
00:30:27: Wie kriegen wir das jetzt hin?
00:30:29: Und diese Selbstständigkeit ist auf der einen Seite eine Superpower finde ich die unsere Generation damit bekommen hat und auf der anderen Seite ist es aber auch so dass dadurch auch häufig so ne krasse Krasse selbstständigkeit entstanden ist wo unsere Eltern einfach ja immer arbeiten gewesen sind, weil sie mussten.
00:30:49: Ganz klar!
00:30:50: Und wir viel viel viel alleine machen mussten.
00:30:54: also ich zum Beispiel habe mir meine Butterbrote morgens für die Schule selber geschmiert oder hab es häufig nicht gemacht.
00:31:01: deswegen habe ich dann gehungert und habe mich durchgeschnorten.
00:31:04: aber so da hat ein Kind eine Position übernommen wozu sie eigentlich noch nicht bereit sein sollte.
00:31:14: So, ich habe das hinbekommen und mir kommt es in meinem jetzigen Leben auch sehr zugute weil ich sehr wenige Menschen brauche um zu überleben.
00:31:22: Gleichzeitig hat das aber auch zur Auswirkung dass Ich mich schlecht fallen lassen kann Dass ich schlechter vertrauen konnte Dass ich nicht das Gefühl hatte dieses Urvertrauen in mir.
00:31:38: ach der Kommt schon jemand Der macht das für mich.
00:31:40: Ach da kommt schon jemand.
00:31:42: Das hat Ursachen, ja.
00:31:51: Oder das befeuert natürlich dieses Kontrollbedürfnis, das wollte ich eigentlich sagen.
00:31:58: Das befeuert dieses Kontrollebedürfenes der Emidophobie sehr stark nicht zu wissen was passiert denn wenn ich die Kontrolle verliere?
00:32:07: Also wenn ich gelernt habe Ich muss die Dinge tun selber aber es kommt niemanden der mich rettet.
00:32:14: Was passiert denn dann Wenn ich aber nicht mehr fähig bin, die Zügel zu halten.
00:32:22: Teddy!
00:32:23: Ich nehme gerade einen Podcast auf.
00:32:25: Du kannst jetzt nicht hier so ein Lärm machen das geht nicht.
00:32:29: Chill dich hin.
00:32:33: Ihr hört mein Hund im Hintergrund.
00:32:37: Wo war ich stehen geblieben?
00:32:39: Ah genau dieses Gefühl nicht zu wissen was passiert denn wirklich Wenn andere Menschen die Zügel übernehmen mit mir, also wenn ich in einer Situation bin, in der Ich sehr zerbrechlich bin.
00:32:52: In dem er sehr übel ist, in dem ich ein großes Krankheitsgefühl habe.
00:32:55: Auch ganz viele haben Angst vor diesem Moment zu sagen Aber was ist denn wenn ich umkippe?
00:32:59: Wenn ich dann ohnmächtig bin und ich bin ganz alleine Wenn wenn mir irgendetwas passiert?
00:33:05: Ja in diesem Fall gibt mir immer so ein bisschen Berührung zu wissen.
00:33:12: Ich persönlich kenne keine einzige Person meinem Leben die schon mal unmächtig geworden ist vom Übergeben und dann stundenlang da lag, und dann irgendwie daran gestorben ist oder oder oder.
00:33:27: Also dieses krasse Drama ich glaube das passiert nicht so oft.
00:33:31: es wird mit Sicherheit schonmal passiert sein bin mir sicher wenn du jetzt im Krankenhaus mal fragen würdest aber Ich persönlich kenne niemanden, also die Wahrscheinlichkeit ist so geschwinden gering.
00:33:42: Da ist es mit Sicherheit viel wahrscheinlicher, dass du vom Auto angefahren wirst.
00:33:46: Das ist ja immer ein ganz gern genutzter Vergleich und davor haben wir auch keine Angst.
00:33:54: Also ich sage mir mal okay, ohnmächtig werden das habe ich schon häufiger gehört.
00:33:59: aber in der Regel ist man ja sehr kurz dann auch ohnmächtig und dann geht's dann auch meistens wieder ganz schnell.
00:34:08: Ich weiß, meine Schwiegermutter hat mir mal erzählt dass sie mehr ohnmächtig geworden ist.
00:34:12: Und dann ist die dann halt einfach wieder aufgestanden und hat sich wieder ins Bett gelegt.
00:34:16: also die hat sich nicht meinen Arzt gerufen.
00:34:17: das ist nochmal eine ganz andere Generation.
00:34:20: Also wir sind noch mal krasser als wir was sowas angeht.
00:34:23: in diesem stelle ich nicht so an game und Das halte ich mir dann immer wieder vor Augen und es mildert meiner angst.
00:34:32: und in den anderen fällen glaube ich daran gerade wenn man dann vielleicht auch nicht ganz alleine ist, zu sagen hey es gibt eine Nachbarin die das vielleicht mitbekommt.
00:34:44: Ich kann ja auch jemandem sagen wenn ich jetzt Magen-Darm hab hei ich habe Magen Darm, bla bla bla, ich habe Angst dass mir ohnmächtig wird, wenn ich mich in so und so viel Stunden nicht bei dir gemeldet habe oder in so viele Minuten Dann ist irgendwas passiert für Leute die zum Beispiel ganz allein sind Oder da vielleicht auf die Reißleine einfach früher ziehen und zu sagen Hey dann rufe ich vielleicht vorher irgendwie schon mal einen Krankenwagen oder begibt mich ins Krankenhaus, zum Arzt oder ich weiß.
00:35:12: Wenn ich so krank bin dann rufe ich meine Mutter an oder das ist eine Möglichkeit in der Rückversicherung.
00:35:19: irgendwie gibt die einem so das Gefühl geben okay es gibt irgendwie Notfallplan Das tut meistens ganz gut.
00:35:25: und in den anderen Fällen in denen man tatsächlich nicht alleine ist sich darauf zu besinnen sie sagen ja ok was passiert denn wenn ich die Kontrolle verliere?
00:35:35: Wenn ich jetzt ohnmächtig werden würde, dann würde irgendjemand aus meiner Familie vermutlich einen Krankenwagen rufen.
00:35:41: Dann wird jemand kommen der sich damit auskennt.
00:35:43: Es kann sein dass das keine nette Person ist.
00:35:46: es kann sein, dass es keine Person ist mit der du irgendwie Deep Talk führen würdest oder dein Leben dieser Person so im Detail anvertrauen würdest.
00:35:55: aber die Person hat eine medizinische Kompetenz Das heißt sie kann mit der aktuellen Situation umgehen Und die hat auch kein Problem damit, weil sonst hätte sie sich diesen Job nicht ausgesucht.
00:36:06: Also das hat mir ganz viel Frieden gegeben zu sagen diese Menschen, die haben ja nicht das problem mit übergeben oder Ohnmacht oder Krankheit, weil das sehen jeden Tag, jeden Tag!
00:36:19: Das ist deren Job und die haben diesen Job freiwillig gewählt.
00:36:23: Die könnten jederzeit einen anderen Job wählen.
00:36:25: wenn Sie sagen ich möchte mich nicht mehr um kranke Menschen kümmern so würde ich verstehen ist nicht jeder Mensch der Typ dafür?
00:36:33: und da kannst du dir aber sicher sein, dass wenn die da sind, das sie das auch hinkriegen.
00:36:39: Und du musst nicht mit dem Befreundet sein!
00:36:41: Das ist deren Aufgabe in diesem System.
00:36:45: und in der Regel machen Sie gerade so die Notfallsanitäterung, ich habe so viel Positives schon gehört, machen Ihren Job sehr gut.
00:36:55: Und es sind häufig auch sehr empathische Menschen, weil diese Berufszweige ja auch damit einhergehen.
00:37:01: Bei Krankenschwester nicht unbedingt!
00:37:03: Da gibt's ja wirklich Goldschätze und aber auch das komplette Gegenteil einfach, weil die natürlich irgendwann durch dieses System auch abgestumpft worden sind.
00:37:13: Aber es wird dir auf jeden Fall geholfen so... Was wir also dann in dieser Gleichung noch brauchen, ist die Fähigkeit Leid auszuhalten und vor allem auch Scham auszuhalten.
00:37:25: Also zu sagen hey ja es ist sehr scham behaftet für manche wenn ein Krankenwagen zum Beispiel kommt oder man ins Krankenhaus gehen muss und sich fliegen lassen muss Da ist das für viele halt so krasse Kontrollverlust weil du anderen Menschen das Ruder übergeben musst.
00:37:44: Es kann aber auch sein dass das total schön sein kann.
00:37:48: Ich empfinde das mittlerweile so, wenn ich krank bin.
00:37:52: Also jetzt gerade nicht weil jetzt grade bin ich Single aber auch in einer Beziehung dass man, wenn man so richtig kranke ist es total schön sein kann nochmal umsorgt zu werden.
00:38:02: Meine Mädels sind mittlerweile sieben und neun.
00:38:04: Und wenn ich mal krank bin, dann ist es total süß weil die machen mir einen Tee und einem drum herum und fragen mich welche Serie ich gucken möchte oder ob ich ein Hörbuch hören möchte und dann kuscheln wir uns alle zusammen ein und dann machen die das.
00:38:18: Das heißt, sie sind nicht für alles verantwortlich.
00:38:19: Das würde ich nie zulassen aber zu sagen hey wir unterstützen uns und dass kann, wenn man das annehmen kann ein total schönes Gefühl sein Mal gehalten zu werden, mal verstanden zu werden.
00:38:34: Und das ist auch der Grund und dann möchte ich jetzt eine kleine Schleife machen warum ich jedes Jahr den Relay Circles im dritten Jahr anbiete und zwar in dieser dunklen Jahreszeit.
00:38:46: Du hast noch die Möglichkeit dich dafür einzuschreiben und zwar bis nächsten Sonntag.
00:38:52: genau Das ist dann der siebenundzwanzigste September.
00:38:59: Der Realize Circle ist ein Raum, in dem du dich mental fallen lassen kannst.
00:39:06: Klar können wir uns in einem Online-Gruppenmanagement-Programm nicht körperlich fallen lassen aber mental fallen zu sagen ich kann mich Menschen anvertrauen in einen Raum der total sicher ist wo ich nicht alles alleine regeln muss wo ich und independent womens ever sein muss sondern zu sagen hey da sind irgendwie menschen die verstehen das und ich brauche es auch nicht zehn stunden erklären sondern die wissen ganz genau wie sich das anfühlt gerade in meiner situation.
00:39:39: Und kann da einfach mal locker lassen, ja?
00:39:42: Ich kann einfach mal Dinge erzählen die vielleicht anderen Menschen gar nicht erzählen würde weil ich schon weiß dass sie mit diesem gefühl nicht umgehen könnten oder mich gar nicht verstehen könnten.
00:39:54: Deswegen mache ich jedes Jahr diesen Realize Circle, weil das auf dem Heilungsweg ein unheimlicher Mehrwert bietet zu lernen und sich zu öffnen.
00:40:07: Und viele sagen am Anfang, ich weiß nicht ob ich mich für den Realize-Circle anmelden soll.
00:40:14: Manche sagen, hey meine Phobie ist nicht so stark und ich will dann nicht irgendwie die Geschichten der anderen hören.
00:40:21: Und habe dann Angst dass es schlimmer bei mir macht.
00:40:23: also auch das ist ja so eine Hyperindependent, so ne Abkapselung die man bewusst wählt weil man dann vielleicht mit dem Gefühl der anderen Das Gefühl was in einem auslöst wenn man Geschichten von anderen hört sich damit nicht konfrontieren möchte.
00:40:40: Oder aber auch wenn man sich nicht öffnen möchte, weil man sagt hey meine Geschichte ist Nicht so schlimm wie deine also habe ich gar kein anrecht irgendwie darauf mir heraumzunehmen oder Meine geschichte ist so schlimm dass ich das niemand erzählen möchte weil Ich will damit niemanden schickern.
00:40:55: Also auch das gibt es Aber erst mal zu sagen Hey Deine Geschichte Ist eine Geschichte?
00:41:02: Meine Geschichte ist meine Geschichte und Wenn wir wollen können wir uns ein stückchen davon zeigen Und es entsteht aber keine Aufgabe bei dem anderen.
00:41:13: Sondern es entstehe halt einfach eine Verbindung, wenn das sich gut für uns anfühlt und wenn nicht kann ich auch einfach nur zuhören.
00:41:22: Es gibt ja auch Teilnehmerinnen die nur oder vorwiegend still sind, die gar nicht so viel Input geben.
00:41:28: Aber sagen sie zähren unheimlich davon was die Anderen erzählen und das Rat hat so.
00:41:33: Also es gibt ja sehr viele verschiedene Arten von Menschen.
00:41:37: Die einen lernen durch zuhören und beobachten, die anderen lernen durch Machen und Erkenntnisse.
00:41:45: Die anderen lernen besser alleine, die andere lernen besser zusammen.
00:41:49: Das ist sehr, sehr unterschiedlich.
00:41:52: aber was ich auf jeden Fall sagen kann ist dass dieser Raum in den letzten Jahren allein dieser Zusammenhalt sehr viel nachhaltig verändert hat weil dieses Unabhängigkeitsgefühl Ganz Bedeutsames in der Metaphobie ist, weil es halt auch Kontrolle ist.
00:42:10: Kontrolle.
00:42:12: und vor allen Dingen auch lernst du mit diesem Gefühl von Scham in dem Realize Circle viel besser umgehen zu können.
00:42:20: Du merkst dass da Menschen sind die mental ähnlich ticken wie du und die auch fähig sind komplexe Gedankengänge zu greifen für die das normal ist, weil es so in den meisten Emetophobie betroffenen Menschen sind.
00:42:38: Die können einfach sehr krass denken um zehntausend verschiedene Ecken und das kann nicht jeder!
00:42:45: Ich würde wirklich sagen dass eine gewisse Neurodivergenz mit der Emetophobia auch einhergeht und da so eine Fähigkeit ist einfach anders zu denken und anders zu verstehen und Es tut total gut sich dann mal auszutaschen.
00:43:01: Auf der anderen Seite ist es aber auch so.
00:43:03: auch wenn der Austausch stattfindet, dass ich sehr stark darauf achte wie der Austauch stattfindete und das endlich triggend ist.
00:43:11: Ich würde sagen es ist mir in den letzten zwei Jahren wirklich gut gelungen also da bin ich sehr stolz drauf.
00:43:17: Das heißt nicht, dass man nie getriggert ist aber wir achten da sehr stark drauf, das zu lernen seine eigenen Geschichten so zu erzählen und so zu formulieren, dass sie achtsam gewählt sind.
00:43:32: Ein sehr dramatisches Gefühl, was man jetzt gerade empfindet.
00:43:35: Weil es ist jetzt gerade etwas passiert einfach so unachtsam mit einer Gruppe ablässt Sondern dass man halt lernt selber sich erst mal um sein gefühl zu kümmern Damit zu gehen.
00:43:46: und wenn man das dann nicht Dann nicht geregelt bekommt Dass man dass man dann sich rat holt in der gruppe Und sich öffnet und dann da auch jemand ist er zu hört Und es funktioniert wirklich, wirklich sehr gut.
00:44:04: Es ist total schön.
00:44:04: in den letzten Jahren sind da Freundschaften daraus entstanden.
00:44:07: ich kriege Bilder von Personen die sich getroffen haben im echten Leben weil die Menschen die im Realize Circle teilnehmen die kommen aus ganz Deutschland teilweise auch aus Österreich oder der Schweiz und das ist total schöner so eine Vernetzung einfach zu finden.
00:44:25: und gleichzeitig ist es aber auch so dass dass du halt nicht permanent aktiv in dieser Gruppe sein musst und dass du auch sehr, sehr viel Raum hast um selber zu lernen und selber zu reflektieren und hinterfragen.
00:44:41: Also du bekommst jeden Monat, bekommest du ein Workbook indem du für dich durcharbeiten kannst, indem du lesen kannst also ähnlich wie das E-Book was ich damals geschrieben habe falls du das gelesen hast aber detailliert jeden Monats zu einem bestimmten Thema Und da gibt es auch immer Aufgaben drin.
00:45:01: Es gibt zu jedem Thema auch Buchempfehlungen oder teilweise Podcast-Empfehlung, wo du sagst hey ich merke genau das Thema interessiert mich mehr.
00:45:11: damit habe ich ein Problem.
00:45:12: ja wie kann ich mich dann noch intensiver mit beschäftigen?
00:45:16: und Dann bekommst Du zusätzlich zu den Workbooks jeden Monat Videos in einem online Kursbereich die du dir ganz flexibel angucken kannst.
00:45:26: Es gibt keinen Druck.
00:45:27: Also ich sage klar, du kannst das monatweise durchgehen weil wir haben jeden Monat auch einen Call der dann thematisch irgendwie dazu passt.
00:45:35: Aber selbst wenn du es noch nicht geschafft hast, dass das durchzuarbeiten, hast du Zeit und du wirst alles in deiner Zeit durchmachen können wie du willst.
00:45:43: Und auch nach den sechs Monaten also der Sirke geht sechs Monate, hast Du noch Zeit dir den Inhalte bis also bis zum März.
00:45:51: zwei tausend sieben zwanzig jeder und du hast die Möglichkeit es dir bis Dezember, zwanzig siebenundzwanzig alles anzugucken.
00:45:59: Ganz in Ruhe in deinem Tempo.
00:46:02: Genau du bekommst noch Podcast folgen.
00:46:05: Du bekommest Dinge zum Ausdrucken die dir helfen zu reflektieren Die dir helfen deine deine Phobiausprägung zu kriegen was für dich wichtig ist Ja und somit hast du ein ganz ganz breites Spektrum an Dingen die dir helfen sollen einen roten Faden durch deinen Heilungsweg zu geben.
00:46:28: Ich habe, ich lasse mich führen ja, Schöntal hat ein Konzept entwickelt wodurch ich mich führen lassen kann und gleichzeitig auch noch durch diese Gruppe auch noch mitgetragen bin und aber auch motiviert werde das Ding zu machen weil das Problem ist an reinen Online-Kursen.
00:46:47: Es ist häufig nicht auf deine persönliche Geschichte gemünzt Was natürlich in dem Group-Mensching auch begrenzt ist, aber du hast die Möglichkeiten Fragen zu stellen.
00:46:56: Dein Input zu geben wenn es sich für dich richtig anfühlt.
00:47:00: und das zweite ist Die Eigenmotivation.
00:47:03: Es ist so dass die Emitephobie So viel Raum und Platz einem das sie so kräftezehrend ist Dass wir uns jetzt nicht in der Regel super motiviert fühlen oder zumindest nicht über sechs Monate lang da an unserer Phobie jetzt permanent zu arbeiten.
00:47:20: In der Gruppe ist es aber so, dass du ja durch so eine Gruppendynamik schon auch mitmotiviert wirst.
00:47:27: Also ich achte sehr drauf das das ohne Druck passiert also nicht im Sinne von ihr müsst jetzt bis morgen das und das alle gemacht haben.
00:47:34: Das ist nicht wie in der Schule!
00:47:35: Aber dass du einfach so ganz natürlich aus dir heraus immer wieder das Bedürfnis verspürst weiter zu machen Weil du auch siehst, dass da andere sind.
00:47:46: Die das machen weil ihr in Austausch geht, weil ihr das teilt miteinander und Du für dich in diesen sechs Monaten auch das Maximum vielleicht auch rausholen möchtest.
00:47:56: Und ich möchte, dass du am Ende sagen kannst hey Ich habe wirklich was für mich mitgenommen Mitgenommen und hab jetzt nicht einfach sechs Monate mir ein Loris gemacht, hab da etwas gebucht Was ich wofür ich viel Geld bezahlt habe und im Endeffekt hat es mir eigentlich nichts gebracht, weil ich gar nicht die Motivation hatte Das zu machen, weil das passiert in ganz vielen Onlines in Kursen.
00:48:14: Wenn du auf dich selber gestellt bist, wenn du endlos Zeit hast, wenn da auch keine Führung stattfindet dann weiß ich genau wie das ist.
00:48:23: Ich habe Tausende von diesen...nein nicht tausende aber ich hab viele von diesem Kurse selber belegt wo am Anfang die Motivation ganz groß ist und am Ende oder ziemlich schnell lässt sie nach und dann hängst du hinterher.
00:48:34: und wenn du nur schon ein bisschen hinterherhängst, dann wird die Motifation immer kleiner weil du merkst dieser Berg an Dingen die man nacharbeiten muss ist immer größer.
00:48:43: Deswegen achte ich sehr darauf, dass dieser Kurs der Relay Circle Nervensystem freundlich gestaltet ist.
00:48:50: So dass du die Fähigkeit hast den wirklich durchzuziehen aber nicht unter Druck sondern in einem Tempo was trotzdem sich für dich und dein Nerven System gut anfühlt.
00:49:04: Ja ich glaube ich habe alles gesagt!
00:49:07: Also wir haben noch ein paar Plätze frei.
00:49:08: wenn du magst kannst du dich unserer Gruppe sehr gerne anschließen.
00:49:13: Es wird trotzdem eine kleinere Gruppe bleiben.
00:49:16: Also es sind keine Riesengruppen, das ist mir ganz wichtig.
00:49:19: Das ist ein sehr intimer Raum würde ich sagen, der entsteht und jetzt geht so der Countdown für die letzten sieben Tage also ab heute habe die Podcast-Folge jetzt heute aufgenommen, mal gucken ob ich Sie auch noch geschnitten bekommen.
00:49:32: Ich gebe mir Mühe!
00:49:36: Genau Du hast die Tage noch Zeit.
00:49:39: Wenn du eine Frage dazu hast, wenn doch was für dich offen ist und du dir nicht sicher bist... ...ist das was für mich könnte ich damit machen.
00:49:46: Achte mal auf deinen Körpergefühl.
00:49:49: Achtung mal darauf wie es dich mehr nach vorne zieht oder eher so zurücktreten lässt Und du kannst mir auch sehr gerne immer deine Fragen stellen.
00:50:00: Ich werde bei der Antwort aber ganz bewusst darauf verzichten, dich überzeugen zu wollen.
00:50:07: Weil das will ich nicht!
00:50:09: Ich glaube ganz fest daran dass jeder in diesen Kurs kommt, der da sein möchte und für den es sich richtig anfühlt dazu sein.
00:50:21: Ich verzichte ganz bewusst auf irgendwelche Marketing-Strategien, die dich dazu bewegen oder in deinem Gehirnprozesse auslösen, dass du das Gefühl hast, du musst unbedingt dabei sein.
00:50:34: Musst du nämlich nicht!
00:50:37: Es ist nicht lebensentscheidend für dich ob du diesen Kurs machst ja oder nein.
00:50:41: aber ich mag dich einladen, dass Du lernst mehr auf deine innere Stimme zu vertrauen weil die ist groß Und bisher hörst du ja sehr stark darauf auch in Bezug auf die Emitophobie, aber in Situationen in denen du sehr angstgetrieben bist und sehr Sorgen getrieben bist.
00:51:01: Aber ich wünsche mir für dich dass du auch lernst zu schauen, was fühlt sich denn richtig für mich an.
00:51:09: Wir wissen immer ganz genau, was ich nicht richtig oder nicht gut für uns anfühle und wir verlernen häufig mit der Zeit zu empfinden.
00:51:18: aber was ist denn das Richtige für uns?
00:51:20: Weil diese Stimme haben wir auch in uns drin, die wird immer kleiner weil wir häufig nicht darauf hören um zu sagen wenn du diese Stimmel in dir drin hast dass es sich für dich richtig anfühlt dann finde einen Weg das umzusetzen.
00:51:33: Dann mag ich dich einladen wirklich würde ich loszugehen und zu sagen, ich trau mich jetzt auch wenn ich vielleicht in einer einen oder anderen Stelle unsicher bin.
00:51:42: Weil klar, Emetophobiker lieben Kontrolle und würden natürlich gerne dieses Programm auch vorher schon einmal durchgeguckt haben um zu entscheiden ob es einem was bringen könnte.
00:51:52: Ich kenne das!
00:51:52: Ich bin ja selber so gewesen zu sagen, ich brauche möglichst viele Infos.
00:51:57: Ich brauche alles... ich brauch Sicherheit!
00:52:00: Ich muss wissen was passiert?
00:52:01: Am liebsten welche Personen sind da drin?
00:52:03: Wie sind die Personen?
00:52:04: Welche Stimmen haben sie?
00:52:07: Sag' ich jetzt sehr überspitzt Aber du darfst lernen dass wenn es sich für deinen Körper eigentlich richtig anfühlt Wenn du merkst in dir drinnen ist eine Stimme die sagt Eigentlich würde ich das wollen aber Das aber mal beiseite zu schieben weil ich möchte dass du diese Entscheidung nicht Sorgen getrieben fühlt, sondern einfach aus so einer inneren Haltung heraus zu sagen hey das ist jetzt gerade dran oder es nicht dran.
00:52:37: Ich glaube dieses Konzept ist gut für mich.
00:52:38: oder es ist halt gerade nichts für mich ja?
00:52:41: Oder es ist nicht drin und es ist der passende Zeitpunkt.
00:52:44: Das ist vollkommen okay.
00:52:45: dann wird sich ein anderer Weg für dich zeigen.
00:52:48: So genau.
00:52:50: ich hoffe du konntest etwas aus dieser Podcast Folge für dich mitziehen für dich ganz, ganz teuer gedrückt.
00:53:00: Und bis zum nächsten Mal!
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